Auto
Umweltfreundliche Kleinwagen-Studie von Fiat

Mit dem Panda Multieco zeigt Fiat beim Genfer Automobilsalon (noch bis 12. März) den Entwurf eines umweltfreundlichen Kleinwagens. Als Antrieb der Studie dient nach Herstellerangaben ein Hybridsystem, das aus einem Benzin- und Erdgasmotor besteht.

dpa/gms GENF. Mit dem Panda Multieco zeigt Fiat beim Genfer Automobilsalon (noch bis 12. März) den Entwurf eines umweltfreundlichen Kleinwagens. Als Antrieb der Studie dient nach Herstellerangaben ein Hybridsystem, das aus einem Benzin- und Erdgasmotor besteht.

Es kann auch für den Betrieb mit Erdgas und Wasserstoff umgerüstet werden. Um einen möglichst günstigen Verbrauch zu erzielen, erhielt der Panda Multieco zudem eine optimierte Aerodynamik, bei der beispielsweise die Frontpartie und die Räder nahezu vollständig verkleidet wurden.

Aus dem selben Grund wurde durch Leichtbau Gewicht eingespart - insgesamt 92 Kilogramm gegenüber einem Panda mit herkömmlichen Erdgasantrieb. Reifen mit besonders geringem Rollwiderstand sollen ebenfalls zur Spritersparnis beitragen. Außerdem verfügt das Fahrzeug über eine Start-Stop-Automatik, die den Motor ausschaltet, wenn er nicht gebraucht wird. Wird wieder Antriebskraft benötigt, wird der Motor selbstständig angelassen. Ergänzt wird das System durch eine automatisierte Gangschaltung für eine „intelligente“ Motorsteuerung. Fiat verspricht sich von dem Maßnahmenbündel günstige Verbrauchswerte und weniger CO2-Emissionen.

In Serie wird das Konzept vorerst wohl nicht gehen. Zum Jahresende soll es aber einen umweltfreundlichen Panda geben, der für kleines Geld einen kleinen Verbrauch ermögliche, sagte Fiat-Sprecher Claus Witzeck in Genf.

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