Autobahn
Reißverschlussverfahren gilt nicht immer

HB KÖLN. Autofahrer haben beim Auffahren auf die Autobahn keinen Anspruch auf das so genannte Reißverschlussverfahren. Darauf weist der Automobil-Club Verkehr (ACV) in Köln hin.

Laut aktueller Rechtslage müssen einbiegende Wagen die Vorfahrt des durchgehenden Verkehrs beachten. Wer dagegen auf die Bahn drängelt und einen Unfall verursacht, trage dafür die Verantwortung. Das gelte selbst bei zäh fließendem Verkehr, entschied nach ACV-Angaben das Oberlandesgericht Köln (Az.: 16 U 24/05).

Nach Beobachtung des Autoclubs gehen viele Fahrer trotzdem davon aus, dass die anderen Verkehrsteilnehmer auch an Autobahnauffahrten den Fahrstreifen wechseln oder abbremsen, um Platz zu machen, so wie es zum Teil vor Baustellen vorgeschrieben wird.

Grundsätzlich sollten einbiegende Fahrzeuge stark beschleunigen, den nachfolgenden Verkehr beobachten, eine Lücke abwarten und den Blinker erst kurz vor dem Spurwechsel setzen, rät der ACV. Umgekehrt sollten Autofahrer, die sich einer Auffahrt nähern, mit gefährlichen Situationen rechnen und stets bereit sein, abzubremsen oder selbst die Fahrspur zu wechseln.

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