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Autodiebe haben es immer schwerer

Am Vorabend stand das Auto noch am gewohnten Platz, am Morgen fehlt davon jede Spur. Auch wenn die Autobauer immer bessere Schlösser, Alarmanlagen und Wegfahrsperren einbauen, gibt es keinen absoluten Schutz vor Diebstahl. Das Risiko, einen leeren Parkplatz vorzufinden, ist aber nicht immer gleich hoch: Abstellort, Fahrzeugtyp und Ausstattung des Wagens beeinflussen es.

dpa/gms BERLIN/FRANKFURT/MAIN. Das bei Autodieben beliebteste Modell war im Jahr 2003 der BMW X5 4.4. Jeder 30. dieser Nobelgeländewagen wurde geklaut, heißt es beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Dahinter folgen der VW-Bus Caravelle T4 und der Mercedes E 250 D.

Die Präferenz der Diebe richtet sich nach ihrem Absatzmarkt: „Luxusgeländewagen sind robust und repräsentativ“, erläutert GDV-Sprecher Klaus Brandenstein. In Osteuropa - immer noch ein wichtiger Markt für Diebe - gebe es neben dem Wunsch nach einem noblen Auto eben auch noch Schlaglöcher in den Straßen.

Insgesamt sank die Klaurate jedoch auf 1,0 pro 1 000 versicherte Fahrzeuge - laut GDV der niedrigste Wert seit 1991. Der Grund ist vor allem die technische Aufrüstung: Die Wegfahrsperre, die seit 1995 in jedes Auto eingebaut wird, spielt nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) in Frankfurt eine entscheidende Rolle.

Bei der elektronischen Wegfahrsperre sorgt ein Signal, das in der Regel vom Schlüssel ausgeht, dafür, dass die Bordelektronik anspringt. „Einige Hersteller bauen auch Wegfahrsperren mit Wechselcodes ein“, erläutert Manfred Groß, Technik-Berater beim Adac in Landsberg (Bayern). Dabei legt zum Beispiel der Sender im Schlüssel am Ende der Fahrt den Code für die nächste Tour fest. „Aber so wie die Hersteller aufrüsten, rüsten auch organisierte Diebe auf.“

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