Autokonzerne verstärken Engagement für Alternativantrieb
Daimler und Porsche legen bei der Hybridtechnik nach

Der große Publicity-Erfolg von japanischen Autoherstellern mit der Hybrid- Technologie in den USA ruft die deutsche Konkurrenz stärker auf den Plan. Nach der Vorstellung eines kombinierten Diesel-Elektro- Antriebs im Januar stellt Daimler-Chrysler nun auch einen kombinierten Benzin- und Elektroantrieb für Mercedes in Aussicht.

hz HB FRANKFURT/M. Das Hybrid-Auto sei vor allem für den Einsatz in Märkten wie den USA und Japan gedacht, sagte Daimler-Forschungsvorstand Thomas Weber dem Branchenblatt „Automobilwoche“. Daimler konnte indes von der Ankündigung nicht profitieren. Die Aktien des Autobauers zählten an der Börse zu den Verlierern, nachdem die US-Investmentbank Merrill Lynch einen Gewinneinbruch für die Mercedes-Gruppe um 21 Prozent prognostizierte. Das Unternehmen legt Donnerstag seine Quartalszahlen vor.

Auch der Sportwagenhersteller Porsche prüft nach Angaben eines Sprechers den Einsatz von Hybrid-Motoren vor allem mit Blick auf den Geländewagen Cayenne. „Wir untersuchen die technische Machbarkeit dieser Antriebsart. Das ist eine äußerst interessante Alternative zum Dieselmotor“, hieß es in Stuttgart. Porsche-Vorstandschef Wendelin Wiedeking hatte den Einsatz von Dieselmotoren mehrfach kategorisch ausgeschlossen.

Bisher überließen die europäischen und amerikanischen Hersteller den Hybrid-Markt in den USA weitgehend der japanischen Konkurrenz. So ist der mit Hybrid-Antrieb ausgestattete Toyota Prius in Nordamerika ein Verkaufsschlager. Auch Honda und Ford bieten in den USA bereits Hybrid-Fahrzeuge an.

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