Automesse in Detroit: Ford F-150: Neue Generation mit markantem Design

Automesse in Detroit
Ford F-150: Neue Generation mit markantem Design

dpa/tmn DETROIT. Das meistverkaufte Auto der USA steht vor einem Generationswechsel: Bei der North American International Auto Show (Naias) in Detroit (bis 27. Januar) hat Ford die Neuauflage des Pickup F-150 enthüllt. Der in Europa nicht angebotene Pritschenwagen behält sein markantes Design, wird aber im Innenraum komfortabler und flexibler. Außerdem wurde das Sicherheitspaket erweitert - es gibt nun unter anderem auch seitliche Fensterairbags und ein ESP mit Anhänger-Stabilisierung.

Angeboten wird der F-150 laut Ford in 35 Versionen: Die hohe Zahl ergibt sich aus der Kombination von drei Kabinen-Typen mit bis zu sechs Sitzplätzen, vier unterschiedlichen Ladeflächen und sieben Ausstattungslinien. Neu ist die Luxusversion Platinum mit verchromtem Kühlergrill, 20 Zoll große Leichtmetallfelgen, „Captain-Chairs“ mit Lederpolstern und Zierkonsolen aus Echtholz.

Zudem bietet Ford die Wahl zwischen drei Benzin-Motoren, die mit einer Vier- oder Sechsgangautomatik gekoppelt werden und bei den meisten Modellvarianten alle vier Räder antreiben. Alle drei Aggregate sind V8-Motoren und haben Hubräume von 4,6 bis 5,4 Liter. Im nächsten Modelljahr will Ford auch Dieselmotoren und die ersten Aggregate der neuen „Ecoboost“-Familie einsetzen. Ob auch eine Hybridvariante geplant ist, ließen die Amerikaner offen.

Ecoboost verspricht geringeren Verbauch

Die Ingenieure setzen bei der neuen „Ecoboost“-Familie auf die Kombination von Benzin-Direkteinspritzung und Turbolader. Dieses Prinzip wird zum Beispiel im VW-Konzern unter dem Kürzel TFSI bereits angeboten. Die Kopplung dieser Technologien ermöglich laut Ford einen kleineren Hubraum ohne Einbußen bei Leistung und Drehmoment - neben dem um 20 Prozent verringerten Verbrauch soll der Schadstoffausstoß um 15 Prozent sinken. Ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Spartechniken sei der geringe Preis der Technologie.

Die „Ecoboost“ genannten Motoren wird es zunächst als Sechs- und später als Vierzylinder in den USA geben. Die Markteinführung beginnt noch in diesem Jahr bei der Luxusmarke Lincoln mit einem 340 PS starken 3,5 Liter großen V6-Motor. Ob es die „Ecoboost“-Motoren auch in Europa geben wird, ließ Ford offen. Allerdings betonte das Unternehmen, dass die Technik „weltweit einsetzbar“ sei.

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