Autosalon Paris
Avenger kommt als drittes Dodge-„Volumenmodell“ nach Europa

dpa/gms PARIS. Dodge zeigt auf dem Pariser Automobilsalon den neuen Avenger. Die Stufenhecklimousine wird offiziell noch als Studie bezeichnet, soll aber neben dem Caliber und dem Nitro das dritte so genannte Volumenmodell von Dodge für Europa werden.

Mit einer Markteinführung ist Ende 2007 oder Anfang 2008 zu rechnen, sagte Thomas Hausch, der Exportchef der zum Daimler-Chrysler-Konzern gehörenden US-amerikanischen Marke. Der Avenger zielt auf die europäische Mittelklasse, die dominiert wird von Fahrzeugen wie dem VW Passat, dem Opel Vectra oder dem Ford Mondeo. Als Wettbewerber sieht Hausch allerdings eher die Importmodelle aus Japan oder Korea.

Der Avenger teilt sich nach Angaben des Unternehmens die Technik mit dem im Juli enthüllten Chrysler Sebring. Von ihm soll das Serienmodell auch die Motoren übernehmen. Deshalb dürfte es zur Markteinführung neben dem jetzt in Paris gezeigten Zweiliter- Turbodiesel auch mindestens einen Vierzylinder-Benziner und einen V6- Motor geben. Ein Kombi ist nicht geplant.

Bisher hatte Dodge neben dem Nischensportwagen Viper drei „Volumenmodelle“ für Europa angekündigt. In Paris jedoch sprach Hausch erstmals von weiteren Plänen. Nach seinen Angaben wird es deshalb nach Caliber, Nitro und Avenger mindestens eine weitere Baureihe geben. Unbekannt ist jedoch weiterhin, ob es sich - wie vielfach vermutet - um einen Kleinwagen unterhalb des in der Golf- Klasse angesiedelten Caliber oder um ein Nischenmodell wie einen preiswerten Sportwagen handeln wird.

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