Autotechnik
Elektrik im Auto streikt immer öfter

Die Elektrik ist nach Angaben des Auto Clubs Europa (ACE) immer häufiger Ursache für Autopannen. In mehr als neun Prozent der Fälle wurden die Pannenhelfer im vergangenen Jahr wegen solcher Fehler gerufen, teilte der Automobilclub am Donnerstag in Stuttgart mit.

HB STUTTGART. Damit habe sich während der vergangenen fünf Jahre der Anteil dieser Pannenursache um rund drei Prozentpunkte erhöht. Mehr als 80 000 Mal jährlich ist der ACE eigenen Angaben nach im Einsatz.

An erster Stelle der Hitliste Autopannen liegen mit 31,8 Prozent die Autobatterien. Dieser hohe Wert ist laut ACE jedoch nicht nur ein Phänomen der Wintersaison. Batterien versagten auch im Sommer. Als möglichen Grund dafür nannten die Fachleute des Clubs vernachlässigte Wartung und Prüfung der Aggregate. Ausgepowerte Batterien könnten auch eine Folge immensen Energieverbrauchs zahlreicher Stromfresser sein. In der Summe werde damit oftmals die Nennleistung der Lichtmaschine überstiegen.

Auf der Pannenskala gestiegen sind außerdem die Kategorien Reifen und Räder, Fahrwerk, Lenkung und Motor sowie Zylinderkopf, Lichtmaschine und Teile zur Kraftübertragung wie Getriebe und Kupplung.

ACE-Experten erklären diesen Trend einerseits durch die extreme Beanspruchung und die damit verbundene Abnutzung der Teile, andererseits durch den schlechten Pflegezustand, was die Lebensdauer bei starker Belastung zusätzlich verkürze. Das betreffe insbesondere die Reifen. Weniger Pannen und Mängel gibt es den Angaben zufolge in den Bereichen Zündanlage, Gemischaufbereitung und Kraftstoffversorgung sowie Kühlsystem und Anlasser. Gründe hierfür sind laut ACE bauartbedingte Verbesserungen und eine weitere Verringerung der eingebauten Verschleißteile.

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