Autoversicherung
DEVK für Preisrunden gerüstet

Die Kölner Versicherungsgruppe DEVK mag dem angekündigten Frieden in der hart umkämpften Autoversicherung nicht recht trauen. Allianz und HUK-Coburg, Nummer eins und zwei in der Autoversicherung, haben für 2008 ein Ende des Preiskampfes in dieser Sparte prognostiziert.

lie KÖLN. „Wir sind gespannt, ob diese Prognose auch in der kommenden Kfz-Wechselzeit in diesem Herbst noch hält“, sagte DEVK-Chef Wilhelm Hülsmann in Köln. Verlassen will er sich darauf nicht: „Wir haben mehrere Alternativen im Köcher.“ Aktiv hat der Versicherungsverein den Preiskampf bislang nicht forciert. „Wir haben aber immer erfolgreich dafür Sorge getragen, im Niedrigpreissegment zu sein“, so der DEVK-Chef. Mit dieser Strategie hat es die DEVK zum fünft- oder sechstgrößten privaten Autoversicherer gebracht.

Doch im Jahreswechselgeschäft 2006/07 gehörte sie zu den Verlierern mit einem „niedrigen, fünfstelligen Verlust“ von Verträgen. Insgesamt hat die DEVK über das gesamte Jahr ihren Kraftfahrtbestand um 4,4 Prozent bzw. 25 000 Verträge gesteigert. Das Jahreswechselgeschäft macht nur ein Fünftel bis ein Sechstel des gesamten Autoneugeschäftes aus.

Das Autogeschäft lief dabei besser als in der Branche: Die kombinierte Schaden- und Kostenquote rutschte auf 91,9 (89,0) Prozent; die Branche verdiente je Euro Prämie nur noch einen Cent. Rund die Hälfte des Vorsprungs resultiere aus Kostenvorteilen, die andere Hälfte wird der Risikoselektion und dem Schadenmanagement zugeschrieben. Unerwünschte Risiken würden vor allem über den Preis abgeschreckt. Auch für 2007 erwartet die DEVK eine bessere Schaden- und Kostenquote. „Wir werden in den 90-er bleiben, während Experten mit 105 Prozent im Marktdurchschnitt rechnen.“

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