Behörde weitete Untersuchungen nach Kundenbeschwerden aus
600 000 Chrysler müssen zurück in die Werkstatt

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat die Chrysler Group nach einem Pressebericht schriftlich zum Rückruf von 600 000 Fahrzeuge aufgefordert, darunter die Dodge-Modelle Durango und Dakota.

vwd DETROIT. Wie "The Wall Street Journal" am Freitag online berichtet, sollen die Fahrzeuge Probleme am Vorderrad haben. Sowohl die Behörde als auch Chrysler hätten dies am Donnerstag bestätigt. Die Behörde habe die Sparte der Daimler-Chrysler AG am 23. November angewiesen, die Fahrzeuge zurückrufen zu lassen. Dem Konzern sei eine Reaktionszeit von zehn Tage gelassen worden.

Chrysler habe der Behörde mitgeteilt, noch einige Tage Zeit zu benötigen. Die NHTSA rechne nun mit einer Reaktion bis Montag. Es gehe um das Kugelgelenk, das das Fahrzeug mit dem Vorderrad verbinde, sagte Chrysler-CEO Dieter Zetsche am Donnerstag auf einer Medienveranstaltung. Einige Gelenkteile könnten ausleiern, allerdings würde sich der aus Sicht der NHTSA drohende Verlust dieser Teile einige Zeit zuvor mit deutlichen Geräuschen ankündigen. Es sei für Chrysler noch nicht klar, ob dies Problem einen formalen Rückruf rechtfertige.

Die NHTSA soll ihre Untersuchungen in der Sache nach Kundenbeschwerden ausgeweitet haben, berichtet die Zeitung weiter und beruft sich auf den US-Fernsehsender CBS.

Die Behörde gehe davon aus, dass sich das Problem nun schneller entwickle und habe Bedenken, dass in Einzelfällen sich Vorderräder ohne Vorwarnung vom Fahrzeug lösen könnten. Zu den betroffenen Fahrzeugen gehörten die Modelle Durango und Dakota der Baureihen 2000 bis 2003.

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