Bei bewusster Täuschung der Behörden
Neue Probleme für Führerschein-Touristen

Der so genannte Führerschein-Tourismus, über den sich immer häufiger deutsche Verkehrssünder ihre Fahrerlaubnis im EU-Ausland zurückholen, wird schwieriger. Künftig ist eine nachträgliche Eignungsprüfung nach deutschem Recht bei den im EU-Ausland erworbenen Führerscheinen möglich, wie das Oberverwaltungsgericht Greifswald am Montag in einer Grundsatzentscheidung feststellte.

HB GREIFSWALD. Allerdings bestehe diese Möglichkeit nur, wenn Anhaltspunkte über Täuschung der ausländischen Führerscheinbehörden oder umgangene Bestimmungen vorlägen.

Ohne derartige Anhaltspunkte dürften die deutschen Behörden weiterhin keine Eignungsnachweise bei Besitzern einer ausländischen Fahrerlaubnis einfordern, erklärte das Gericht (Aktenzeichen: OVG Greifswald 1 M 46/06)

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