Bei Dr. Oetker gibt es sogar den Super-Luxus
Firmenwagen werden immer luxuriöser

Niemand hat den Dienstwagen populärer gemacht als James Bond. Nirgends ist die Zahl der Firmenfahrzeuge höher als in seinem Heimatland. Auf 60 % schätzt Ferdinand Dudenhöfer, Professor für Automobilwirtschaft an der Fachhochschule Gelsenkirchen, den Anteil der "Company-Cars" an den Gesamtzulassungen in Großbritannien.

In Deutschland sind es nur etwa 35 %. Aber die deutschen Unternehmen holen auf. Nach einer Studie von Towers Perrin steigt die Zahl der Dienstwagenberechtigten seit 2000 an. Dabei werden die Autos immer luxuriöser, wie die Unternehmensberatung Hay Group mit ihrer aktuellen Dienstwagenstudie bei über 200 deutschen Unternehmen herausgefunden hat. So finden sich sogar in der Kategorie der Funktionswagen, die an Außendienstmitarbeiter und Vielfahrer vergeben werden, Fahrzeuge mit einem Wert bis zu 48 500 €, sowie monatliche Leasingraten bis 1 000 €. Die reinen Statusfahrzeuge lassen sich Unternehmen bis zu 64 000 € kosten, die Höhe der Leasingrate darf monatlich bis zu 1 340 € betragen.

Überdurchschnittlich häufig sind laut Studie großzügig ausgestattete, stark motorisierte Modelle in der Konsumgüterbranche zu finden. Sogar Coupés, Geländewagen und Cabrio sind kein Tabu mehr. "Je wertiger ein Fahrzeug, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es als Dienstwagen zugelassen ist", sagt Dudenhöfer.

82 % der Firmenwagen sind geleast, so dass Unternehmen keine Kapitalbindung eingehen müssen. Dies ist eine Erklärung für den automobilen Luxus, den sich deutsche Unternehmen leisten. Eine andere ist die Zulassung der Gehaltsumwandlung für Dienstwagen durch den Bundesfinanzhof 1997.

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