Bei gefährlichen Aktionen hört der Spaß auf
Polizei warnt Autokorso-Teilnehmer

Es vergeht kaum ein Spieltag bei der Fußball-Weltmeisterschaft ohne sie: Laut hupend und nicht immer ganz der Straßenverkehrsordnung entsprechend kurven Autos durch die Innenstädte.

HB MAINZ. Wer nach dem letzten Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft am (morgigen) Dienstag seiner Freude über einen möglichen Sieg gegen Ecuador im Autokorso Ausdruck verleihen möchte, sollte sich aber an die Spielregeln halten.

„Grundsätzlich sieht die Straßenverkehrsordnung solche Autokorsos nicht vor“, sagte Achim Hansen vom Polizeipräsidium Mainz am Montag der Nachrichtenagentur AP. „Wir haben ein waches Auge darauf und schreiten ein, wenn es zu größeren Beeinträchtigungen oder gar Gefahren kommt“, betonte er.

Ein Dorn im Auge sind der Polizei vor allem gefährliche Aktionen, die bei den Auto-Schlangen immer wieder zu sehen sind: So ist der Spaß für die Beamten zu Ende, wenn Fußball-Fans auf Motorhauben, Fahrzeugdächern oder Hecks von Cabriolets mitfahren. Genauso wenig wird es geduldet, dass sich Beifahrer aus den Seitenfenstern oder Schiebedächern hinauslehnen. Gefährlich und zugleich verboten sei auch das Hinaushalten von Fahnen, Stangen und Flaschen aus dem Auto.

Verboten ist nach Hansens Worten auch das dauernde Hupen, gegen das die Polizei gerade am späteren Abend einschreiten werde. „Es gibt ja schließlich auch Menschen, die schlafen wollen“, sagte er.

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