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Bei Reifenkauf auf das Herstellungsdatum achten

Beim Kauf neuer Reifen sollten Autofahrer auf das Herstellungsdatum der Pneus achten. Das rät Maximilian Maurer vom Adac in München. Manche Händler verkauften Reifen, die sie schon seit zwei oder drei Jahren lagern.

dpa/gms MüNCHEN. Beim Kauf neuer Reifen sollten Autofahrer auf das Herstellungsdatum der Pneus achten. Das rät Maximilian Maurer vom Adac in München. Manche Händler verkauften Reifen, die sie schon seit zwei oder drei Jahren lagern.

Das sei auch kein Problem, wenn sie nach dem Kauf voraussichtlich innerhalb von ein oder zwei Jahren abgefahren werden. Wer jedoch nur wenig fährt und die Reifen noch vier oder fünf Jahre nutzen möchte, hätte am Ende womöglich acht Jahre alte Reifen am Auto. „Davon rate ich ab“, sagt Maurer.

Der Grund ist, dass das Gummi nach vier oder fünf Jahren verhärtet und sich dadurch die Fahreigenschaften verschlechtern. Bei Winterreifen schreite diese Entwicklung noch schneller voran als bei Sommerreifen. Das Herstellungsdatum geht aus der so genannten DOT- Nummer hervor. Sie enthält eine Angabe zur Kalenderwoche, zum Beispiel „23“, sowie zum Jahr der Herstellung, etwa „05“ für 2005.

Einen Reifenwechsel sieht der Gesetzgeber spätestens dann vor, wenn die Profiltiefe auf 1,6 Millimeter abgenommen hat. „Dann kann es bei Nässe aber schon Probleme geben“, sagt Maurer. Der Adac empfiehlt neue Reifen deshalb schon dann, wenn das Profil der alten bei vier Millimeter oder weniger angelangt ist.

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