Beim Ermitteln der Stützlast hilft ein Hausmittel
Tipps für den Anhängerbetrieb

Einen Wagen mit Anhänger zu steuern, ist nicht einfach: Da geht es um Begriffe wie Anhänge- oder Stützlast, deren Bedeutung Laien eher unbekannt ist. Außerdem ist richtiges Beladen wichtig und ein verändertes Fahrverhalten Gewöhnungssache.

dpa KLETTWITZ/MÜNCHEN. Einer der wichtigsten Punkte sind die Gewichtsgrenzen. Ein Hänger stellt eine Last für das Auto dar - und deren Gewicht hat Grenzen, die in den Fahrzeugpapieren als zulässige Anhängelast stehen. „Die Anhängelast ist die tatsächlich gezogene Last. Sie wird aber oft mit dem zulässigen Gesamtgewicht verwechselt“, erklärt Sigurd Rudolph, Sachverständiger der Dekra in Klettwitz (Brandenburg).

„Ist die zulässige Anhängelast mit 1500 Kilogramm angegeben, darf auch ein Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 2500 Kilogramm gezogen werden.“ Das zulässige Gesamtgewicht sagt nur, welche Obergrenze für den vollen Anhänger gilt. Im Beispiel darf der Anhänger gezogen werden, so lange er nicht mehr als 1500 Kilogramm wiegt. Zur Kontrolle kann eine Fahrzeugwaage angesteuert werden.

„Dem angegebenen Leergewicht kann man nicht immer trauen“, warnt Rainer Süßbier, Technischer Leiter der Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) in Stuttgart. „Oft sind Sonderausstattungen des Anhängers dabei nicht berücksichtigt.“ Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte also die Gewichtsgrenzen nicht ausnutzen.

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