Benzin im Norden teuer
Tanktourismus lohnt sich Richtung Osten und Süden

Die explodierenden Benzinpreise haben auch die deutschen Nachbarn nicht verschont. Tanktourismus lohnt sich allerdings immer noch bei den südlichen und östlichen Nachbarstaaten.

HB HAMBURG. In den nordischen Ländern übertreffen die Preise diejenigen an deutschen Zapfsäulen traditionell erheblich. In Deutschland kostete Normalbenzin am Donnerstagmittag 1,36 Euro, Super 1,38 und Diesel 1,16 Euro pro Liter.

Wer über die Grenze nach Tschechien reist, kann dort das meistgebrauchte Super bleifrei für durchschnittlich umgerechnet 1,02 Euro tanken, für Diesel muss er rund 0,99 Euro zahlen. In Polen pendeln die Benzinpreise je nach Tankstelle und Sorte zwischen 95 Cent (Diesel) und 1,20 Euro (Super).

In der Schweiz sind Benzin und Diesel in den vergangenen Wochen um 20 Rappen (13 Cent) teurer geworden. Umgerechnet muss der Autofahrer 1,05 Euro für Normal- und 1,08 Euro für Superbenzin berappen. Diesel liegt traditionsgemäß über diesen Preisen. Derzeit kostet der Liter etwa 1,11 Euro.

In Österreich sind die Benzinpreise am Dienstagabend um 3 Cent pro Liter angehoben worden. Diesel wurde um 1 Cent teurer. An Selbstbedienungs-Zapfsäulen kosten damit ein Liter Benzin 1,134 Euro, Super 1,154 und Diesel 1,064 Euro.

Anders sieht es in Frankreich aus, wo der Verbraucher in Paris für bleifreies Normalbenzin 1,38 Euro hinblättern muss. Superbenzin kostet 1,45 und Diesel 1,23 Euro. Grob geschätzt sind die Preise an den Tankstellen innerhalb einer Woche um etwa zehn bis 15 Cents gestiegen.

Beim nördlichen Nachbarn Dänemark stieg der Benzinpreis am Donnerstag um 58 Øre (8 Cent) und erreichte für Normalbenzin die Rekordmarke von umgerechnet 1,44 Euro, Super kostete 1,53 und Diesel 1,25 Euro.

In Norwegen, dem drittgrößten Ölexporteur der Welt, kletterte der Preis für ein Liter Super um umgerechnet neun Cent auf 1,52 Euro. Diesel kostete bei einem Anstieg um umgerechnet 3 Cent auf 1,36 Euro. In den Niederlanden muss für den Liter Normalbenzin 1,479 Euro, für Super 1,533 Euro und für Diesel 1,125 Euro bezahlt werden. Das ist das Ergebnis von Erhöhungen um jeweils zwei Cent am Mittwoch und am Donnerstag.

In Belgien stieg der Preis für Superbenzin um 9,3 Cent auf 1,45 Euro, Diesel kostete 1,158 Euro.

Die Preis-Insel in West-Europa ist Luxemburg: Ein Liter Super kostete am Donnerstag 1,109 Euro und Diesel 0,925 Euro.

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