Bio-Ethanol-Einsatz soll gefördert werden
Porsche kündigt sparsamere Modelle an

dpa/gms STUTTGART/GENF. Die Diskussion um den Klimawandel geht auch am Sportwagenhersteller Porsche nicht vorbei: Im Vorfeld des Genfer Autosalons (8. bis 18. März) hat das Unternehmen „umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit“ angekündigt.

Im kommenden Jahr sollen zum Beispiel alle Modelle die ab September 2009 gültigen Grenzwerte der Euro5-Norm sowie die derzeit definierten Grenzwerte der EU6-Norm von September 2014 einhalten. Außerdem will Porsche verstärkt auf regenerative Kraftstoffe setzen und den Bio-Ethanol-Einsatz fördern.

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Schon heute könnten bei den Sportwagen bis zu zehn und beim Cayenne bis zu 25 Prozent des CO2-neutralen Kraftstoffs aus Pflanzen und Bio-Abfällen beigemischt werden. Die Entwickler arbeiteten allerdings bereits an einem so genannten Flexible-Fuel-Vehicle, das mit bis zu 85 Prozent Ethanol betankt werden kann, so der Hersteller. Einen Termin für die Markteinführung solcher Motoren, die etwa bei Saab oder Ford schon in Serie sind, nannte das Unternehmen nicht.

Ganz oben auf dem Entwicklungsplan stehe die Arbeit an einem Hybrid-Motor, der gemeinsam mit VW und Audi zum Laufen gebracht werden soll. Geplant ist der Einsatz in einer weiteren Cayenne-Variante „noch in diesem Jahrzehnt“. Damit werde der Spritverbrauch im Vergleich zu den aktuellen Modellen um 30 Prozent reduziert, so dass ein Hybrid-Cayenne weniger als neun Liter auf 100 Kilometern benötige. Mit einem CO2-Ausstoß von etwa 200 Gramm pro Kilometer wäre der Geländewagen dann zwar sauberer als alle Porsche-Sportwagen. Doch zum diskutierten EU-Grenzwert fehlen noch immer etwa 70 Gramm.

Unser redaktionelles Special zum Genfer Autosalon 2007 finden Sie » hier.

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