BMW-Chef „Es wäre ein Fehler, keine Zwölfzylinder mehr anzubieten“

BMW-Chef Norbert Reithofer erwartet trotz des Trends zu kleinen spritsparenden Autos eine steigende Nachfrage nach hochmotorisierten Fahrzeugen. "Es wäre jetzt ein Fehler, keine Acht- und Zwölf-Zylinder mehr anzubieten für die nächsten fünf Jahre", sagte Reithofer am Mittwoch am Rande einer Firmenveranstaltung in München
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BMW-Chef Norbert Reithofer. Quelle: dpa

BMW-Chef Norbert Reithofer.

(Foto: dpa)

rtr MÜNCHEN. Nach den Prognosen des Premiumautobauers werde der Absatz von Wagen mit leistungsstarken Motoren auch in den nächsten Jahren zulegen. Vor allem in China wünschten sich viele Menschen ein stärkeres Auto.

Längerfristig setzt BMW aber auch auf den Ausbau seines Angebots an kleineren Fahrzeugen. "Wir gehen davon aus, dass wir 2016/17 mehr von diesen Fahrzeugen brauchen als jetzt", sagte Reithofer. Es gehe darum, in den kommenden Jahren eine vernünftige Mischung aus beiden Angeboten zu finden.

Bei der Entwicklung von Motoren arbeitet BMW künftig mit dem französischen Hersteller PSA zusammen. Einen entsprechenden Vertrag hätten beide Unternehmen mittlerweile unterzeichnet, sagte Reithofer. Die Kooperation habe einen "Horizont bis 2016/17".

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