BMW i-Modelle
Autos von morgen auf "Born Electric"-Tournee

„Born Electric“ nennt BMW seine einjährige Tour rund um die Welt, mit der die Öffentlichkeit auf die künftigen Modelle der Submarke "i" aufmerksam gemacht werden soll. Das Konzept betrifft alle Bereiche der Mobilität.
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DüsseldorfDie BMW i-Modelle reisen um die Welt: Nach Rom im Juni war Anfang dieser Woche als zweite von sieben Stationen Düsseldorf an der Reihe. Dort können sich Besucher noch bis Sonntag über die schöne neue Autowelt von morgen informieren. Hauptanziehungspunkte der Ausstellung sind der i3 Concept und der i8 Concept sowie die Fahrgastzelle eines i3 aus Carbon.

Mit dem Slogan „Born Electric“ will BMW für seine neue Marke werben und vor allem darauf hinweisen, dass die i-Modelle keine Autos sind, bei denen der Motor einfach ausgetauscht wurde, sondern dass sie von vorneherein als Elektrofahrzeuge konzipiert wurden. Das schafft beispielsweise im Fall des i3, der als Stadtfahrzeug ausgelegt ist, viel Innenraum auf weniger als vier Metern Länge, weil die Batterie unter dem Fahrgastzelle Platz findet. Der Viersitzer mit futuristisch geschwungenem und teilweise aus Naturrohstoffen bestehendem Interieur soll eine Reichweite von bis 160 Kilometern haben.

Für eine Ladung des bis zu 150 km/h schnellen Fahrzeugs müssen sechs Stunden einkalkuliert werden, für die optionale Schnell-Ladung werden 80 Prozent der Batteriekapazität in einer Stunde versprochen. Im vierten Quartal 2013 soll der i3 auf den Markt kommen, dann aber ohne die untere Verglasung in den Türen, die derzeit dazu dient, den Blick auch auf das Innere zu lenken.

In BMWs künftigen Elektrofahrzeugen kommt das modulare LifeDrive- Konzept zum Tragen, das konsequent auf Leichtbau setzt. Das Fahrgestell (Drive-Modul) ist aus Aluminium gefertigt und umfasst die Aufhängung, Struktur- und Aufprallelemente sowie Antrieb und Batterie-Stack. Auf diesem Modul sitzt als Life-Einheit die laut BMW erste in Serie gefertigte Fahrgastzelle aus Karbon. Der Verbundstoff ist nur halb so schwer wie Stahl, bietet aber dennoch eine sehr hohe Festigkeit. Die dadurch erreichte Gewichtsersparnis soll das zusätzliche Gewicht des Lithium-Ionen-Stacks völlig ausgleichen.

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  • Hey BMW! Gibt's echt Leute, die im Aquarium sitzen wollen zur Dauerbegaffung? Das wird so nix...

  • Der Kerngedanke des Life-Moduls ging leider im Motorrollerbereich verloren. Hier schuf der damalige C1 (2000) eine neue Möglichkeit. Das war sicherheitstechnisch ein Riesensprung. Heute wird sich mehr um Klimbim gekümmert, was in der Prioritätenkette (Schutz vor Unfalltod) eher auf den hinteren Rängen liegt. Der Passivschutz eines Motorrades/Motorroller ist damit weiter auf dem Niveau von Dampfrad (1869), Reitwagen (1885) und Hildebrand & Wolfmüller Serienbenzinmottorrad (1894) geblieben. Die Motorleistung explodierte von 2,5 PS (1894) auf 193 PS (2009 mit z.B. der BMW S1000RR). Passivschutz interessiert hier einfach nicht. Es existiert auch kein Anreizsystem durch den Gesetzesgeber mehr einen Sicherheitsgedanken zu belohnen.

    Anders beim Automobilbau. Hier der Life-Modul-Gedanke, der die Fahrgastzelle immer weiterentwickelt und dem Menschen das Überleben im Unfall schützen hilft. Hier Crashtests um die Funktion zu testen (Auto) und dort nur vereinzelte Hinweise und Crashtests (Motorrad/Motorroller):

    http://www.youtube.com/watch?v=1kMqLmjslus

  • Perfekt, mit dem i3 kann man auch mal locker 60 km einpendeln. Die Jungs bei BMW sind einfach die Besten :D

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