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BMW M6 „Competition Paket“: Es darf immer etwas mehr sein

560 PS in Ihrem M6 reichen Ihnen nicht? Kein Problem, dafür hat BMW das „Competition Paket“ aufgelegt, das aus dem V8-Turbo jetzt 575 PS kitzelt – zusätzlich zu einem Fahrwerk für die Rennstrecke.

von Thomas Lang Quelle: MID
Den M5 und M6 Sportmodellen setzt BMW mit dem „Competition Paket“ die Krone auf. Quelle: MID
Den M5 und M6 Sportmodellen setzt BMW mit dem „Competition Paket“ die Krone auf. Quelle: MID

Estoril/PortugalLeistungsstarker Supersportwagen und Luxuscoupé, der BMW M6 schafft spielend den Spagat. Der Zweitürer mit 560 PS sollte dafür eigentlich potent genug sein. Doch ein bisschen mehr geht immer. Mit dem „Competition Paket“ gewinnt die M6-Reihe mit neuem Fahrwerk und Leistungssteigerung mehr Profil – vornehmlich für die Rennstrecke.

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Enthusiasmus für das Automobil steht grundsätzlich vor der Entscheidung, mindestens 124.000 Euro in einen fahrbaren Untersatz zu investieren. Die Summe symbolisiert die Eintrittskarte in die Welt der Interpretation eines 6er-Coupés nach Art der M GmbH.

Die Abteilung der Bayerischen Motorenwerke für die sportlichen Spitzenmodelle stattet das Coupé, wie auch das M6 Cabrio und das M6 Grand Coupé, antriebsseitig mit einem aufgeladenen V8-Benziner aus, der aus 4,4 Litern Hubraum mit doppeltem Turbolader und Benzindirekteinspritzung 560 PS mobilisiert. Das Leistungsangebot ist identisch mit dem eines Audi RS6 beziehungsweise RS7 und hinkt einem Mercedes AMG CL 6,3 mit 577 PS nicht wirklich hinterher.

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Sehr viel Luxus für sehr viel Geld. Kaum jemand braucht dieses viertürige Coupé wirklich, das so unübersichtlich ist. Aber wenn man es sieht, will man es unbedingt haben. Und es kann so viel mehr als nur repräsentieren.

Kunden, die sich den potenten, 4,89 Meter langen Zweitürer aus München gönnen, verfügen erfahrungsgemäß über ein ganzes Gebinde verschiedener Fahrzeuge, die im praktischen Alltag auf das jeweilige Transportbedürfnis zugeschnitten sind. Ein M6 findet weniger im täglichen Alltagsbetrieb seine Rolle als vielmehr als automobiles Genussmittel für die gelegentliche Ausfahrt.

Da das Verkosten der Leistung und des dynamischen Potentials eines BMW M6 im öffentlichen Straßenverkehr die Fahrlizenz mindestens so gefährdet wie das Ende einer Trunkenheitsfahrt in einer allgemeinen Polizeikontrolle, drängt es viele M-Adepten regelmäßig auf absperrte Rennstrecken. Dort haben sie die Möglichkeit, die Fahrdynamik bis in den Grenzbereich hinein zu genießen und erfahren, was ein solches Auto zu leisten in der Lage ist.

Da es in einer solchen Situation gerne etwas mehr sein darf, hat BMW nun ein sogenanntes „Competition Paket“ geschnürt, das die Sinne der drei M6 (und auch M5) im Bereich von Fahrwerk und Motorcharakteristik weiter schärft. Das setzt die Bereitschaft voraus, weitere 8.500 Euro in einen M6 zu investieren, zuzüglich der 8.800 Euro für eine Keramikbremsanlage. Im rennartigen Betrieb verlangen rund zwei Tonnen Gewicht zwingend nach der ermüdungsfreien Verzögerung mit Scheiben aus keramischen Material.

Ziel der Entwicklung für das „Competition Paket“ war die Verbesserung der Handlingeigenschaften. Als geradezu genial erweist sich die präzise Lenkung. Quelle: MID
Ziel der Entwicklung für das „Competition Paket“ war die Verbesserung der Handlingeigenschaften. Als geradezu genial erweist sich die präzise Lenkung. Quelle: MID
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