BMW
X1 kostet mindestens 29 550 Euro

BMW beginnt Ende Oktober mit der Auslieferung des X1. Der kompakte Geländewagen wird mindestens 29 550 Euro kosten und erstmals auch ohne Allradantrieb angeboten.

dpa/tmn LEIPZIG. BMW beginnt Ende Oktober mit der Auslieferung des X1. Der kompakte Geländewagen wird mindestens 29 550 Euro kosten und erstmals auch ohne Allradantrieb angeboten.

Das kündigte der Hersteller bei der Präsentation in Leipzig an. Dadurch spart der Käufer rund 2 000 Euro. Außerdem ist die Variante mit Heckantrieb auf 100 Kilometer rund 0,5 Liter sparsamer als der Allradler.

Starten wird der 4,45 Meter lange X1 zunächst mit einem Sechszylinder-Benziner mit 190 kW/258 PS und serienmäßigem Allradantrieb für 41 500 Euro. Alternativ stehen drei Diesel zur Wahl, von denen die beiden schwächeren auch mit Heckantrieb angeboten werden.

Basismotorisierung wird der X1 18d mit 105 kW/143 PS (ab 29 550 Euro), darüber rangiert der mindestens 32 400 Euro teure X1 20d mit 130 kW/177 PS. An der Spitze steht der X1 23d mit 150 kW/204 PS für 38 800 Euro. Das sparsamste Modell begnügt sich mit 5,2 Litern (CO2-Ausstoß: 136 g/km).

BMW baut Spritsparstrategie aus

BMW setzt außerdem stärker auf Spritsparmaßnahmen. Dafür weitet der Hersteller seine "Efficient Dynamics" genannte Strategie aus, wie Vorstandschef Norbert Reithofer bei der Präsentation des kleinen Geländewagens ankündigte. Demnach bleibt es nicht bei den auf der IAA (17. bis 27. September) vorgestellten Hybridmodellen für die X6- und 7er-Baureihe: "Mittelfristig wollen wir bis hinunter zum 3er die gesamte Palette hybridisieren", sagte Reithofer.

Dabei werde es erst sogenannte Full-Hybriden und später auch Plug- in-Varianten geben, deren Akkus an der Steckdose geladen werden können. Den Einsatz von rein elektrischen Antrieben sieht Reithofer zunächst nur in Ballungsräumen. Weil die Batteriekapazität auch mittelfristig nicht für einen ausreichenden Aktionsradius genügen werde, konzentriert der Hersteller sein Engagement auf das sogenannte Mega-City-Vehicle, das unter Namen "Project I" bekannt wurde. Es soll als Untermarke von BMW eingeführt werden. "Bis zum Jahr 2015 wird es in dieser Familie auch ein batterie-elektrisches Fahrzeug geben."

Langfristig setzt Reithofer weiterhin auf die direkte Verbrennung von Wasserstoff. "Wir halten an dieser Technologie fest", bekräftigte der BMW-Chef. Dass die Verbrennung im Motor beherrschbar ist, habe BMW bewiesen. Nun müsse man die Forschung auf die Entwicklung eines Tanks konzentrieren, mit dem flüssiger Wasserstoff effizienter als heute im Auto gelagert werden kann. Erst wenn das gelungen sei, werde es auch ein neues Forschungs- oder Demonstrationsfahrzeug geben.

Doch es sind nicht nur die großen Schritte unter der Haube, mit denen Reithofer Sprit sparen will. Auch kleine Bausteine sollen verstärkt genutzt werden. Deshalb will BMW künftig zum Beispiel bei den Geländewagen vermehrt auf den Allradantrieb verzichten. Den Anfang macht jetzt der neue X1, der erstmals auch mit Heckantrieb angeboten wird und dann mit einem 103 kW/143 PS starken Diesel nur noch 5,2 Liter (CO2-Ausstoß: 136 g/km) verbraucht. Reithofer: "So eine Lösung kann ich mir auch für den nächsten X3 gut vorstellen."

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