Bund bessert nach
Abwrackprämie: Fahrzeugbrief wird künftig eingezogen

Der Bund muss die Abwrackprämie nachbessern, um Betrügern das Handwerk zu legen. Künftig wird der Fahrzeugbrief des zu verschrottenden Altautos eingezogen, damit Schrotthändler den Gebrauchtwagen nicht nach Osteuropa oder Afrika weiterverkaufen können.

dpa BERLIN. Der Bund muss die Abwrackprämie nachbessern, um Betrügern das Handwerk zu legen. Künftig wird der Fahrzeugbrief des zu verschrottenden Altautos eingezogen, damit Schrotthändler den Gebrauchtwagen nicht nach Osteuropa oder Afrika weiterverkaufen können.

Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag (20. Februar) mit. Voraussichtlich ab 2. März reicht es nicht mehr, dass Autokäufer mit dem Prämienantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) nur die Kopie der Zulassungspapiere des zu verschrottenden Fahrzeugs einreichen. "Erforderlich ist es nunmehr, das entwertete Original der Zulassungsbescheinigung II (Fahrzeugbrief) vorzulegen", so das Ministerium.

Alle knapp 95 000 Autobesitzer, die die Prämie schon beantragt haben, müssen den Original-Fahrzeugbrief nicht nachreichen. Bis die Neuregelung am 2. März in Kraft tritt, wird vom Bafa "aus Vertrauensschutzgründen wie bisher die Kopie des Fahrzeugbriefs akzeptiert". Mit Stand 20. Februar war im 1,5-Mrd.-Prämientopf des Bundes noch Geld für rund 505 000 Anträge.

Die Prämie von 2 500 Euro kann jeder Autobesitzer bekommen, der sich von seinem mindestens neun Jahre alten Gebrauchtwagen trennt und sich einen Neu- , Jahres- oder Leasingwagen zulegt.

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