Bundesverkehrsministerium plant Gebührenerhöhungen
Autofahrer, zur Kasse bitte!

Autofahrer und Führerschein-Anwärter müssen sich in Zukunft auf höhere Gebühren beim TÜV und bei der Fahrprüfung einstellen. Einem Medienbericht zufolge plant das Bundesverkehrsminister, die Preise um rund 6,5 Prozent anzuheben. Nur die Länder müssen dem neuen Gebührenmodell noch zustimmen.

HB BERLIN. Ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums bestätigte am Samstag im Grundsatz einen Bericht des Magazins „Focus“. Dort hieß es, ein Verordnungsentwurf des Bundesverkehrsministeriums sehe Gebührenerhöhungen um etwa 6,5 Prozent vor. Die TÜV-Untersuchung (HU) bei Autos werde um 1,70 bis 4,60 Euro teurer, die Abgasuntersuchung (AU) um bis zu 2 Euro. Die Gebühr für die theoretische Führerscheinprüfung solle von 8,70 auf 9,30 Euro steigen, die für die praktische Prüfung für Personenwagen von 67 Euro auf 71,40 Euro.

Der Ministeriumssprecher erklärte, die Gebühren seien seit etwa zehn Jahren nicht mehr erhöht worden. Es gehe nicht um eine pauschale Anhebung. So schlage der Bund etwa vor, die AU-Gebühren bei modernen Autos um bis zu 4,60 Euro zu senken. Die genannten höheren Gebühren lagen dem Sprecher nach dessen Angaben am Samstag nicht vor.

Derzeit liegen die neuen Gebührenpläne des Bundes bei den Ländern. Deren Zustimmung im Bundesrat gilt nach „Focus“-Angaben als sicher. Mit dem In-Kraft-Treten rechnet das Ministerium in diesem Herbst.

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