China
BMW muss 143.000 Autos zurückrufen

Hiobsbotschaft für BMW: Gleich 143.000 Autos des Herstellers sind wohlmöglich fehlerhaft und müssen zurück ins Werk. Die Wagen haben Probleme mit der Servolenkung. Betroffen ist vor allem, die 5er-Reihe.
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PekingBMW muss in China 143 000 Autos in die Werkstatt zurückrufen. Fehlerhafte Abdichtungen in der Verkabelung der Servolenkung könnten zu einem Sicherheitsrisiko führen, teilte Chinas Qualitätsaufsicht (AQSIQ) am Montag in Peking mit.

Die betroffenen Autos der 5er Reihe Langversion seien von August 2009 bis August 2012 in dem Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Autobauer Brilliance in Shenyang produziert worden. Unter extremen Umständen könne Wasser in Steckverbindungen eindringen und die Funktion der Servolenkung beeinträchtigen.

Eine Sprecherin des Joint Ventures bestätigte der Nachrichtenagentur dpa in Peking die Rückrufaktion. Es sei festgestellt worden, dass einzelne Kabelabdichtungen „nicht den BMW-Vorgaben entsprechen“. Die Besitzer der Autos würden informiert und zur Reparatur in BMW-Vertragswerkstätten gebeten. BMW Brilliance werde die Verkabelung der Servolenkung kostenlos ersetzen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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