Chinesischer Autobauer
Jiangling forciert Europa-Expansion

Der chinesische Autobauer und Ford-Partner Jiangling forciert seine Expansion und will die Zahl seiner Vertragshändler in Europa im nächsten Jahr auf 500 verdoppeln.

HB SCHANGHAI. „Unser Hauptaugenmerk bleibt in den nächsten Jahren auf Schwellenländer gerichtet, aber Europa wird zunächst unser Hauptziel sein“, sagte Liang Bo, stellvertretender General Manager der Exportgesellschaft von Jiangling, am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Jiangling gehört zu einer kleinen Gruppe von chinesischen Autobauern, die in den vergangenen Jahren durch die Zusammenarbeit mit etablierten westlichen Autokonzernen Erfahrungen im Fahrzeugbau gesammelt haben und nun zum Sprung nach Europa ansetzen. Jiangling verkauft seine Geländewagen und leichten Nutzfahrzeuge (Pickups) vor allem nach Südamerika, Asien und in den Nahen Osten.

Mit dem Geländewagen Landwind hatten die Chinesen beim ersten Anlauf in Deutschland einen Dämpfer einstecken müssen, weil das Modell den hiesigen Qualitätserwartungen nicht entsprach. Auf dem Pariser Autosalon hat Jiangling im September eine überarbeitete Version des Landwind präsentiert, mit dem ein neuer Anlauf gestartet werden soll.

Zurzeit verfüge Jiangling über rund 200 Verträge mit Autohändlern in Europa, die meisten davon in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich, sagte Liang Bo. Im nächsten Jahr solle die Zahl auf 400 bis 500 gesteigert werden.

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