Citroen: Sportliche Sondermodelle und eine neue Studie

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Sportliche Sondermodelle und eine neue Studie

Citroën zeigt in Genf zwei sportliche Sondermodelle: den limitierten DS3 Racing S. Loeb sowie den Red Block. Präsentiert werden soll zudem eine neue Studie mit Motorsport-Genen.
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KölnFür den Genfer Autosalon hat Citroën den auf 200 Exemplare limitierten DS3 Racing S. Loeb angekündigt, mit dem die Franzosen die Erfolge des mehrfachen Rallye-Weltmeisters Sébastien Loeb würdigen. Markant ist die mattschwarze Lackierung mit Struktureffekt. Einen Farbkontrast dazu bilden Dach, Außenspiegelgehäuse sowie Zierleisten an Kühler und Armaturenbrett in Rot. Preise für den getunten Kleinwagen gibt es noch nicht. Das 152 kW/207 PS starke Auto wird aber laut einer Sprecherin teurer als das Racing-Standardmodell für 30 990 Euro.

Dezenter hat Citroën den C3 nachgeschärft: Als Sondermodell Red Block wird der Kleinwagen unter anderem tiefergelegt und mit härteren Federn sowie schwarzglänzenden 17-Zoll-Felgen bestückt. Im Innenraum gibt es Aluminiumdekore und ein Sportlenkrad. Bei den Motoren für den DS3 Red Block haben Kunden die Wahl zwischen dem Benziner VTi 120 mit 88 kW/120 PS und dem Diesel e-HDi 110 mit 82 kW/112 PS. Auch für diese Edition nennt der Hersteller noch keine Preise.

Neben den bald erhältlichen sportlichen Sondermodellen zeigt Citroën in Genf die Studie DS4 Racing. Der mattgraue Kompaktwagen liegt im Vergleich zum Serienmodell 35 Millimeter tiefer auf der Straße. Außerdem wurde die Spur um 55 Millimeter vorne und 75 Millimeter hinten verbreitert. Eine besondere Frontschürze, neue Lufteinlässe und Kotflügelverbreiterungen zeigen deutlich, dass die Motorsport-Abteilung von Citroën bei der Entwicklung DS4 Racing fleißig mitreden durfte. Als Antrieb dient ein 1,6 Liter großer Turbobenziner mit 188 kW/256 PS.

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  • CITROEN vollzieht eine stärkere Polarisierung in Richtung Sportlichkeit. Die DS-Serien kommen ganz gut an und können höhere Preise einfahren. Die Motoren-Technologiekompetenz ist bei PSA gut vorhanden, wird aber vielleicht zu wenig wahrgenommen. Das ist eher ein PR-Problem. Citroen polarisiert mit der DS-Serie ein wenig in Richtung BMW Mini & Audi, allerdings mit verspielter oppulenter Designwahrnehmung. Sportlichkeit zieht auch ein härteres Fahrwerk nach.

    Am Fahrwerk ist es aber schade, dass CITROEN mit den DS-Genen seine Domäne des hyperweichen Fahrwerks nicht als Kundenoption in viel mehr Modellen ermöglicht. Der Kunde soll es wählen können und es soll etwas kosten. Hier verschläft Citroen etwas, was die Marke traditionell im Köcher hat.

    Citroen zeigt viele tolle Studien: TUBIK, CACTUS und REVOLTE ... übernimmt aber nur zaghaft Details. Etwas schade. Aber der Mainstream verlangt wohl eine gewisse Vorsichtigkeit. "Geheimtips u. Designstücke im Laden" bringen halt nicht den Umsatz, sondern nur in Massen gekaufte Fahrzeuge.

    Leider fehlt eine streng verbrauchsgezügelte Kleinserie als Gegenpol zur DS-Serie, die schlichter und eleganter auftritt.

    Ansonsten ist es gut, dass es die DS-Serie gibt, weil das Design die Facette der Mobilitätsangebote eindeutig bereichert. Es sorgt für Vielfalt im Automarkt.

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