Die Diskrepanz zwischen offiziellen Angaben und tatsächlichem Kraftstoffverbrauch bei Neuwagen beschäftigt die Autobranche schon seit Jahren. Doch eine Studie zeigt: Die Kluft wird größer statt kleiner.

Kommentare

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  • Der deutsche Autofahrer (ich verzichte auf die weibliche Form) wurde durch jahrzehntelange Lobbyarbeit sauber konditioniert. Der akzeptiert es nahezu widerstandsfrei, wenn er bei seinem Liebling pro Jahr mal eben einen Tausender an Sprit mehr in den Tank kippen muss, als im Verkaufsprospekt angegeben.

    Konzernen, die so schöne Dinge wie ein Posche Cayenne, einen Golf Gti oder einen voll krassen 3er BMW, kann man doch unmöglich böse sein.;)

  • Korrektur Kommentar 15:43 Uhr

    "2.) die dadurch bedingte „Beschäftigung“ bzw. „Ablenkung“ der Bürger - die „Entwicklung“ immer ausgefeilterer, sinnfreierer (und bescheuerterer) Unterhaltungselektronik, die ja auch erst produziert werden muss, dürfte da ganz im Sinne von Politik und Konzernen sein, die die Leute zwecks Erhaltung des Status quo lieber von „zuviel“ Zeit und Muße zum Nachdenken abhalten wollen) heute im Allgemeinen meist immer noch als die Alleinseligmachende betrachtet wird.

  • Teil 2/2:

    ... und zweitens, weil sich die Parameter und Faktoren, also die gesellschaftlichen Umstände und die ökologischen und geographischen Gegebenheiten, die bei deren Erstellung (der "Klimaschutzpläne") berücksichtigt wurden, kontinuierlich und rapide ändern. Also kann man sich solche „Konferenzen“ im Grunde auch gleich sparen.

    Wirklich helfen kann da einzig und allein die Eigenverantwortung jedes einzelnen (Erden-)Bürgers, damit das Leben auf diesem Planeten auf lange Sicht erstens überhaupt möglich ist und sich - last, not least - zweitens überhaupt lohnt.

    Zum Thema "Auswirkungen des Klimawandels" ganz aktuell: http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/Kiribati-meer-inseln-100.html


    Heute Abend um 22:45 Uhr ist in der ARD-Reihe "Die Story" übrigens ein weiterer Beitrag zum Thema vorgesehen.

  • Die in der ganzen Welt von Politik und Wirtschaft vorgegebene Maxime eines immer währenden „Wachstums“ durch eine zeitgleich mit der Erdbevölkerungszahl immer weiter wachsende Produktion insbesondere materieller Güter (von denen insbesondere Güter des privaten Konsums heute bereits mit „eingebautem Verfallsdatum“ ausgeliefert werden, um den Konsum, pardon, das Wachstum immer weiter anzukurbeln – das alles, weil man sich dadurch die Schaffung möglichst vieler „Arbeitsplätze“ auf dem ganzen Globus verspricht – ebendiese Maxime, die 1.) eben deshalb - der „Schaffung von Arbeitsplätzen“ und 2.) die dadurch bedingte „Beschäftigung“ bzw. „Ablenkung“ der Bürger (die „Entwicklung“ immer ausgefeilterer, sinnfreierer (und bescheuerterer) Unterhaltungselektronik, die ja auch erst produziert werden muss, dürfte da ganz im Sinne von Politik und Konzernen sein, die die Leute zwecks Erhaltung des Status quo lieber doch lieber von „zuviel“ Zeit und Muße zum Nachdenken abhalten will, im Allgemeinen heute oft noch als die Alleinseligmachende betrachtet wird.

    Der zur Produktion der oben angesprochenen materiellen Güter benötigte Verbrauch an Energie und Ressourcen - von dem, der für Entwicklung und Produktion immer ausgefeilterer Rüstungssysteme draufgeht, jetzt mal ganz zu Schweigen - wächst dermaßen überproportional, dass man mit der Entwicklung ressourcenschonenderer Technologien gar nicht hinterherkommen kann.

    Merkt man ja schon daran, dass im Verkehr der Ausstoß an umwelt- und klimaschädlichen Emissionen seit Jahrzehnten trotz aller diesbezüglichen Bemühungen nicht in den Griff zu kriegen ist.

    Das alles macht die Ausarbeitung von irgendwelchen Klimaschutzplänen mit irgendwelchen konkreten Vorgaben illusorisch und damit überflüssig. Schon deshalb, weil solche "Planvorgaben", wie wir aus Erfahrung (u.a. auch mit der Wirtschaft im Kommunismus) schon länger wissen, erstens sowieso nicht eingehalten werden, und zweitens, ...
    (Teil 2 folgt!)

  • Seit Jahrzehnten hat jeder Autofahrer seinen tatsächlichen Verbrauch selbst errechnet und akzeptiert, dass die offizielle Angabe nicht stimmt. Jetzt treibt die Presse, wie es immer öfter geschieht, im Auftrag der Politik, die Sau mit dem Namen "die Welt geht unter" durchs linkspolitisch korrekt gesteuerte Mediendorf. Es ist genauso wie der gerade stattfindende Hexensabbat über vor Jahrzehnten stattgefundenen Mißbräuchen von hilflosen weiblichen Wesen, denen ein böser Mann dazumal auf den Minirock geschaut haben soll. Unser Dasein verkümmert zur Lächerlichkeit und alle halten brav den Mund.

  • Was hat die Automobilindustrie aus der Dieselaffäre gelernt? Offensichtlich nichts! Stattdessen lenkt deren Marketingmaschinerie von den bekannten Problemen ab durch Verklärung des noch längst nicht reifen autonomen Fahrens:
    https://youtu.be/njj5Z7KzG60
    Und die Politik - vorwiegend das Unions-schlecht-geführte Verkehrsministerium und das Bundeskanzleramt - schaut weiterhin untätig zu!

  • Mit einem behutsamen Gasfuß erreiche ich fast die Werte der NEFZ, insbesondere, wenn ich die Klima ausschalte.

  • Och, echt? :D
    Na ja, wen wundert's, wenn gewisse Politiker angesichts der durch unsere ewig gestrigen Industrie-Dinosaurier prallgefüllten Parteispendenkassen über die klitzeleinen Charakterfehler ihrer Betrüger-Kumpels hinwegsehen.

  • Ist ja doch irgendwie auch klar, dass Umweltschutzgedanken in der Politik eher Lippenbekenntnisse sind, aber in Wirklichkeit der Industrie immer Vorrang eingeräumt wird. Abgesehen von diesem Thema hier seien beispielhaft weiter erwähnt Braunkohleabbau und -verfeuerung, unbegrenzte Geschwindigkeiten auf den Autobahnen mit damit verbundenem stark erhöhtem CO2 Ausstoß (ist nicht einmal ein Thema bei den Grünen LOL) usw. pp. Ich will das jetzt gar nicht werten, sondern nur die deutsche Realität beim Namen nennen.

  • Der Hauptgrund für die Optimierung der Verbrauchsangaben ist eine dem Klimaschwindel geschuldete EU Richtlinie die eine massive Reduzierung des CO2 Ausstosses fordern und deren Nichteinhaltung hohe Strafzahlungen zur Folge haben.

    Bei dieser Richtlinie wird der Flottenverbrauch der Hersteller zum Massstab genommen was die Deutschen Hersteller mit ihren grossen PS starken Mobilen benachteiligt. Meines Erachtens ist es ein grosses Versäumnis dass sich Fr. Merkel nicht zu Gunsten Deutscher Interessen engagiert. Eine populistischere (an den Interessen des Landes orientierte) Regierung wäre hilfreich.

    Sofern man möchte kann man als Autofahrer natürlich die angegebenen Verbrauchswerte erzielen. Dazu muss man auf die Klimaanlage verzichten, auf Lüftung, Radio, Scheibenwischer (nicht bei Regen fahren) etc. verzichten, schmale, verbrauchsoptimale Reifen aufziehen, keine unnötigen Dinge im Auto aufbewahren....vorsichtig und langsam fahren.

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