Concept Geneva ist dritte Abwandlung einer Kombi-Studie: Mini spielt erneut mit der Tradition

Concept Geneva ist dritte Abwandlung einer Kombi-Studie
Mini spielt erneut mit der Tradition

HB MÜNCHEN. Die Automarke Mini zeigt beim Genfer Automobilsalon von 2. bis 12. März die Studie Concept Geneva. Dabei handelt es sich um die dritte Entwicklungsstufe einer Studie von der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2005.

In Genf ist der Kombi laut Mini-Sprecherin Sandra Schillmöller in München im Aussehen eines Rallye-Begleitfahrzeugs zu sehen. Andere Abwandlungen des kleinen Viersitzers, dessen Design auf die Kombimodelle Traveller und Countryman aus den sechziger Jahren zurückgeht, hatte die BMW-Marke bereits bei den jüngsten Automessen in Tokio und Detroit vorgestellt.

Am Grundkonzept ändert sich nach Angaben von Schillmöller auch bei der Genf-Studie nichts: Wie bei der IAA-Version kommt eine so genannte Parallelogramm-Kinematik für Seiten- und Hecktüren zum Einsatz. Die Türen schwenken beim Öffnen in einer Bewegung zur Seite und nach vorne, was mehr Platz für das Einsteigen schaffen soll. Im Heck gibt es variable Staufächer, die von außen und innen zugänglich sind. Auch das Design bleibt mit betonten Radläufen und einem markanten Kühlergrill im Vergleich zur IAA-Version unverändert.

Neu ist die auffällige Lackierung in „Satellite-Silver“ und Rottönen. Sie sind laut Schillmöller eine Hommage an das Wettbewerbsfahrzeug, mit der Mini im Jahr 1964 bei der Rallye Monte Carlo den Gesamtsieg errungen hatte. Allerdings soll die Genf-Studie kein Wettbewerbsfahrzeug, sondern vielmehr den Service-Wagen eines Rallye-Teams darstellen: Daher gibt es unter anderem ein Ersatzrad auf dem Dach, Service-Boxen an der Seite und Zusatzscheinwerfer.

Was von den vier Mini-Studien letztlich für die von BMW bereits beschlossene Serienversion übernommen wird, ist nach Schillmöllers Worten noch nicht absehbar. Viele Spielereien dürften aber schon aus Kostengründen den Showcars vorbehalten bleiben. Fest stehe lediglich, dass der Mini-Kombi die Karosserieform der Studien erhalten und „innerhalb der nächsten drei Jahre“ beim Händler stehen soll.

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