Dauerschau im Technikmuseum
Mensch in Fahrt

Elektroautos der ersten Stunde, Alt-Berliner Pferdedroschken, VW-Käfer mit Brezelfenster und echte Luxuskarossen - das Berliner Technikmuseum eröffnet seine neue Dauerausstellung „Mensch in Fahrt“.
  • 0

BerlinIm Berliner Technikmuseum wurden zwei ehemalige Lagerhallen der Ladestraße für insgesamt rund 4,6 Millionen Euro umgebaut. Sie beheimaten nun, unter einem Dach mit Solarzellen, die neue Dauerschau rund um das Thema Mobilität. 125 Jahre nach der Erfindung des Automobils habebn nun allein 33 Großobjekte auf den elf Themeninseln Platz, die mit ergänzenden Hör-, Fühl- oder Filmstationen gespickt sind und von der Vergangenheit bis in die Gegenwart reichen. Schwerpunkte dabei unter anderem: Fernweh, Lustobjekte, geniale Sackgassen oder Stromlinien.

„Das Auto wird eine Zukunft haben, aber es wird anders gespeist werden als heute. Und es muss noch mehr Emotionalität dazukommen, denn ein Auto ist mehr als simple Fortbewegung“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) mit Blick auf den Themenschwerpunkt Elektromobilität bei einer Vorbesichtigung .

Museumsvorstand Dirk Bödel bemerkte: „Das ist ein wichtiger Tag für uns, denn wir können nun nicht nur endlich das Thema Autos und Straßenverkehr präsentieren, das von den Besuchern immer wieder nachgefragt wird. Wir fassen außerdem auch Fuß auf dem neuen Hauptareal.“

Das 1.400 Quadratmeter große Areal schließt unmittelbar an das Spectrum an, eine schon bestehende Experimentierausstellung. Vier andere Hallen, die sich in Richtung des neuen Parkgeländes am Gleisdreieck erstrecken, könnten bald ebenfalls ausgebaut werden, hoffen Bödel und Kollegen. Die Depots sind jedenfalls immer noch voll.

Für die Öffentlichkeit ist die neue Schau (Trebbiner Str. 9, 10963 Berlin) ab Freitag, 13. Mai, zugänglich. Am Sonntag, 15. Mai, ist der Eintritt ins gesamte Technikmuseum frei.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Dauerschau im Technikmuseum: Mensch in Fahrt"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%