Der König der Stromer
Nissan Leaf elektrisiert Norwegen

Während hierzulande E-Mobile echte Exoten sind, erzielen sie in Norwegen Spitzenpositionen bei den Neuzulassungen. Im Oktober gab es einen Wechsel an der Spitze.
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Erneut führt ein Elektroauto in Norwegen die Pkw-Zulassungsstatistik an. Mit insgesamt 716 Einheiten und einem Marktanteil von 5,6 Prozent verkaufte sich der Nissan Leaf im Oktober dort so oft wie kein anderes Fahrzeug. Schon im September lag mit dem Tesla S ein Elektrofahrzeug auf dem ersten Platz der norwegischen Zulassungshitparade. Dafür genügten 616 Einheiten. Zum Vergleich: Von Deutschlands Bestseller VW Golf werden monatlich rund 20.000 Fahrzeuge neu zugelassen.

Hinter dem Elektro-Boom in Norwegen (5 Millionen Einwohner) steckt massive staatliche Unterstützung. Beim Kauf eines Elektroautos fällt lediglich der Netto-Preis an, auf die 25-prozentige Mehrwertsteuer sowie Zulassungsgebühren, Import- und Zollabgaben verzichtet der Staat. Außerdem darf man mit einem Stromer Busspuren nutzen, ist von der Maut befreit und darf kostenlos an den öffentlichen Ladestationen parken und aufladen.

Für den 80 kW/109 PS starken Nissan Leaf müssen Käufer hierzulande inklusive Batterie mit mindestens 29.690 Euro rechnen. Ohne Akku werden 23.790 Euro für den Fünfsitzer fällig, zuzüglich 79 Euro monatlicher Miete für den Stromspeicher.

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