Der Rekord-Roadster jetzt mit mehr Platz im Kofferraum
Geschmeidiger Flitzer mit riesiger Fan-Gemeinde

Laut Guinness-Buch der Rekorde ist er der „erfolgreichste offene Zweisitzer der Geschichte“. Am 21. Januar tritt die 3. Generation des Mazda MX-5 an.

FRANKFURT. Eigentlich müssten die Fans sportlicher-kompakter Roadster Trauer tragen. Denn gleich vier Modelle, die jahrelang in der Klasse der offenen Zweisitzer Fahrspaß verbreitet hatten, traten in den letzten Wochen ab. Fiat Barchetta, Toyota MR-2, Smart Roadster und MG TF werden nicht mehr gebaut. Der einzige Trost: Der Mazda MX-5 rollt in seiner nunmehr dritten Generation von den Produktionsbändern. Der Kultroadster, mit dem 1989 auf der Motorshow in Chicago der Boom der kleinen Sportcabrios begann, bleibt seinen Fans erhalten.

Vieles am neuen Auto blieb beim Alten. Selbstverständlich fährt auch Generation drei mit Frontmotor, Heckantrieb und einem Stoffverdeck vor. Das Bleckkleid wurde zwar gestrafft, etwas gestreckt und gedehnt, doch man erkennt sofort, dass hier ein MX-5 steht. Aufgrund der um jeweils vier Zentimeter längeren und breiteren Karosserie haben die beiden Insassen nun etwas mehr Platz im Innenraum. Das ist angenehm. Ebenso erfreulich ist es, dass auch der Kofferraum leicht auf nun 150 Liter Fassungsvermögen zulegte.

Die tollste Neuerung aber steckt im Verdeck. Das Dach nämlich lässt sich beim neuen Modell mit nur einem Handgriff entriegeln und nach hinten falten. Ebenso leicht und rasch lässt sich das Faltverdeck auch wieder schließen, zumal es keine Persenning mehr gibt, die das abgelegte Stoffdach verhüllt. Bei der ersten MX-5-Generation noch erforderte das Anbringen oder Abpuhlen der Persenning Geduld und Fingerspitzengefühl.

1,8 Liter-Motor ausreichend

Zum einfachen und wirkungsvollen Dachmechanismus passt auch die übrige Technik des Autos. Als Antriebsquellen stehen ein 1,8- und ein 2-Liter-Vierzylinder-Benziner zur Wahl. Der kleinere Motor leistet 126 PS (Grundpreis des Basismodells: 21 190 Euro), der größere schickt eine Leistung von 160 PS an die Hinterachse.

Klar, dass die Zweiliter-Maschine das agilere, sportlichere Triebwerk für den MX-5 ist, doch auch mit dem 1,8-Liter-Motor verfügt der Roadster über ausreichend Vortrieb. Das liegt auch daran, dass es den Entwicklern gelungen ist, trotz des größeren Formats und der steiferen Karosserie, das Gewicht im Vergleich zum Vorgänger nur um zehn Kilogramm ansteigen zu lassen. Mit dem knapp 1,2 Tonnen schweren Wagen haben also beide Motoren leichtes Spiel.

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