Der Renault Clio ist längst erwachsen geworden
Es gibt keine Kleinen mehr

Es gibt keine Kleinen mehr. Das gilt nicht nur im Fußball. Autohersteller schwören auf das ständige Wachstum ihrer Modelle. Der neue Renault Clio ist da ein Paradebeispiel.

DÜSSELDORF. Der Begriff Kleinwagen war früher in jeder Beziehung gültig. Autos in dieser Klasse waren äußerlich klein, innen sparsam ausgestattet und darüber hinaus bescheiden motorisiert. Das hat sich vollkommen gewandelt. Zwar gibt es die Kleinwagen-Klasse noch immer und die Modelle heißen auch noch wie einst, zum Beispiel Polo, Corsa oder Clio, doch aus ihnen sind längst erwachsene Autos geworden. Der neue Renault Clio zum Beispiel, der ab 7. Oktober bei den deutschen Händlern stehen wird, reckt seine Nase sogar ins nächst höhere Segment der Kompaktwagen.

Dabei lässt sich das Auto mit einer Länge von 3,99 Meter durchaus noch zu den Kleinwagen zählen, doch ein anderes Maß lässt aufhorchen. Der Radstand des neuen Clio, also der Abstand von der Vorder- zur Hinterachse, beträgt 2,57 Meter. Damit erreicht der kecke Franzose das Niveau des VW Golf, der mit einem Radstand von 2,58 Metern kaum mehr zu bieten hat (bei einer Gesamtlänge von 4,20 Metern).

Warum ist der Radstand so wichtig? Weil er ein guter Gradmesser ist für die Platzverhältnisse im Innenraum. Großer Radstand bedeutet für die Passagiere ein großzügiges Raumgefühl – und wo wäre das überzeugender als in einem äußerlich knapp geschnittenen Auto? Das wissen die Renault-Ingenieure natürlich genau, und so schafft es der neue Clio bereits im Stand, wie ein buchstäblich ausgewachsener Kleinwagen zu wirken. Dazu tragen auch das Kofferraumvolumen (288 bis 1028 Liter) sowie ein knapp neuneinhalb Liter fassendes Handschuhfach oder eine Schublade unter dem Beifahrersitz bei.

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