
dpa/tmn BRÜHL. Renault hält für die Besucher des 81. Genfer Autosalons mit der Studie Captur einen besonderen Hinguckerparat: Der komplette Innenraum des Fahrzeugs ist mit elastischen Seilen ausgeschmückt. Diese dienten im Kofferraum als Spanngurte zur Ladungssicherung dienen. oder als Hängematte zum Relaxen, das teilte der französische Hersteller mit.
Wie schon beim Dezir steigen die Passagiere durch Flügeltüren in den Wagen. Das Hardtop auf dem Kohlefaser-Chassis lässt sich abnehmen. Für Freiluftfahrten hat Exterieur-Designer Joe Lozano die passende Schutzausrüstung wie Handschuhe und Helme gleich mitentworfen.
Mit seitlich ausziehbaren Sitzenlehnen samt Kopfstützen und Gurten im Fond kann der Wagen im Handumdrehen vom Zwei- in einen vollwertigen Viersitzer verwandelt werden.
Den Captur treibt ein neuer 1.6 dCi Doppelturbo-Motor mit 118 kW/160 PS an, der künftig bei Renault den 1,9 Liter großen Diesel ablösen soll. In Verbindung mit einer Doppelkupplung verspricht das Unternehmen einen CO2-Ausstoß von weniger als 99 g/km. Der Spardiesel beschleunigt den Wagen in 8,0 Sekunden auf Tempo 100 und weiter bis auf maximal 210 km/h.
aber nicht die Technik. Ein Dieselturbomotor ... das war es schon. Der Preis kann sicher so niedrig gehalten werden und viele bauteile den Standardkästen entnommen werden, aber Technik kann eigentlich mehr bieten. Wenn man bei Standards bleibt, sollte wenigstens eine bremsengierückgewinnung und EURO 6 oder höher der Fall sein (Adblue Technologie oder höher). Ob der Motor diese Mindeststandards erfüllt, ist dem Artikel leider nicht zu entnehmen.
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