Deutscher Automarkt: Opel und Seat locken mit hohen Rabatten

Deutscher Automarkt
Opel und Seat locken mit hohen Rabatten

Die Zahl der Verkaufsförderungen auf dem deutschen Automarkt ist im April leicht zurückgegangen, das Rabattniveau liegt aber noch deutlich höher als vor einem Jahr.
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Duisburg/EssenDie Zahl der Verkaufsförderungen auf dem deutschen Automarkt ist im April leicht zurückgegangen, das Rabattniveau liegt aber noch deutlich höher als vor einem Jahr. Prof. Dudenhöffers "Center Automotive Research" an der Universität Duisburg/Essen sieht eine Angleichung des Neuwagenmarktes an die stabile Gesamtkonjunktur in Deutschland.

Seat, das Sorgenkind im VW-Konzern, biedert sich mit einer Null-Anzahlung, mit Null-Zinsen und Fünfjahres-Verträgen bei den deutschen Autofahrern an, die damit auf einen Preisnachlass von 26,6 Prozent kommen. Wenn sie denn kommen. Auch Opel steht unter starken Preisdruck. Der Astra GTC kommt mit einem Sonderleasing über 36 Monate auch auf 25,8 Prozent Rabatt.

Noch höhere Rabatte erzielten Internetvermittler. Dort gab es den Fiat Punto mit 31,8 Prozent und den Opel Astra mit 29,3 Prozent Preisnachlass. Ford mit dem Focus und VW mit dem Golf boten nur 21,3 Prozent bzw. 20,4 Prozent. Für die 30 beliebtesten Modellreihen im Privatkundenmarkt blieb es im Durchschnitt bei einem Nachlass von 17,7 Prozent. Deutliche Änderungen gab es beim Hyundai I30 und Skoda Yeti, die um vier beziehungsweise zwei Prozent billiger wurden.

Generell, so das CAR-Center in seinem Maibericht, sind jedoch die beworbenen Hersteller-Aktionen im April 2012 gegenüber dem Vormonat März leicht zurückgegangen. Waren es im März noch 374 Aktionen, so sanken sie im April auf 346 Aktivitäten. Die Marktbeobachter stellen also eine Konsolidierung fest, doch das Rabattniveau liege aber immer noch deutlich über dem des Vorjahresmonats.

Wie stark Opel zu kämpfen hat, zeigt sich auch an den "Tageszulassungen". Hier liegt Opel an der Spitze aller deutschen Autohersteller, weil im April 43,2 Prozent aller neu zugelassen Opel (noch) keinen Kunden hatten. Bei VW stieg dieser Anteil leicht auf 29,6 Prozent an. Die drei deutschen Premiumhersteller Audi, BMW und Mercedes fuhren die Tageszulassungen sogar zurück. Bei Mercedes waren es mit 20,2 Prozent am wenigsten.

Mit neuen Hersteller-Aktionen traten im April einige Importeure auf den Markt. Citroen lockte mit der "Love Selection", die für C1 bis C5 gilt, und zu Zinsersparnissen von 2 300 Euro bis 5 200 Euro führt. Bei Fiat lassen sich mit einer Null-Prozent-Sonderfinanzierung für Bravo bis Sedici bis zu 3 000 Euro Zinsen sparen. Wer bei Mazda Sondermodelle unter dem Zeichen "40 Jahre" ordert, spart ebenso wie der Nissan-Kunde beim "Crossover-, City- oder 4x4-Bonus".

Aus dem Oberstübchen der deutschen Automobilindustrie ist eine "Dynamik mit Stern" auf den Markt gekommen, die für die C-, E-, GLK-, SLK- und Viano-Klasse gilt. Sie bringt um die 3 000 Euro Einsparung, was für diesen Kundenkreis kein besonders schlagkräftiges Kaufargument sein dürfte.

Kommentare zu " Deutscher Automarkt: Opel und Seat locken mit hohen Rabatten"

Alle Kommentare
  • Herr laß Hirn über dich kommen. So einen Schrottkommentar der
    vor Ahnungslosigkeit nur so strotzt habe ich hier noch nie erlebt. Von welchem erdfremden Asteroiden stammst Du ?
    Sowas darf auf der Erde frei herumlaufen, ich fass es nicht...

  • Opel ist mit VW in der Kundenzufriedenheit auf Augenhöhe. Schade, dass viele Käufer dies zusammen mit dem Fahrzeugpreis bei der Kaufentscheidung noch nicht berücksichtigen.

  • Opel, Seat & Ford...drei marken, deren Modelle wie Blei in den Regalen stehen. Wenn ich einen von denen nehmen müsste, dann wärs ein Seat - weil da ausgereifte VW-Technik drunter ist. Bei Ford käme es auf das Modell an - der kommende B-Max sieht z.B. vom Konzept her sehr interessant aus.Allerdings sind Ford nach 100T km ein Offenbarungseid..Klappern, Scheppern, verschlissene Oberflächen...
    Opel ist klares No-Go -Design & Technik völlig daneben- egal welches Modell-der Listenpreis sehr mutig für den angebotenen Schrott - wenns die Bude noch länger 2 Jahre in der derzeitigen Form gibt, dann würde mich das stark wundern. Die werden von GM genauso wie Saab entsorgt werden....jede Wette.
    Aber bevor ich bei denen überhaupt was kaufen würde, dann wäre ich viel eher bereit, bei Kia oder Hyundai was zu erstehen.

  • für junge leute ist das auto kein statussymbol ? das wäre mir neu wenn ich das hier bei mir so in der gegend anschaue ist das erste was sich die meisten lehrlinge von ihrem gehalt finanzieren bzw kaufen entweder ein audi a3 oder bei 1er bmw bzw ein golf
    zu psa kann ich nichts sagen bei fiat sieht die situation in deutschland eigetnlich ganz gut aus panda ist extrem günstig und qualitativ auch gut an dem kann ja auch nicht viel kaputt gehen wird sehr gut verkauft 500er qualitativ auch sehr gut wird auch sehr gut verkauft hauptsächlich an frauen und ist preislich wenn man ihn mit dem mini vergleicht auch ziemlich günstig der punto ist qualitativ naja mittelmäßig allerdings sehr günstig demzufolge wird der auch ganz gut verkauft design überzeugt eigetnlcih bei der ganzen palette fiat ist im asiatischen raum mit günstigen kleinwagen vertreten was dort auch ein zukunftsmarkt ist weil die mehrheit der chinesen etc werden wohl eher nicht mercedes oder porsche fahrer werden können
    durch den zusammenschluss mit chrysler sind positive synergieeffekte zu erwarten sieht man am freemont der von doge kommt in europa aber von fiat genutzt wird
    für fiat sieht die situation mit marchione also eher possitv für die zukunft aus bei opel hingegen schlechte qualität langweiliges design teure preise fast nur in deutschland vertreten

  • Opel wird leider bald Geschichte schein.

    In Europa geht man davon aus dass 4-6 Produktionsstätten geschlossen werden müssen. >1. Mio Überkapazität. Der Markt ist seit jahren gesättigt. Den Bürgern fehlt das Geld und das Auto dient gerade jungen Leuten immer weniger als Statussymbol.
    PSA, Fiat und Opel müssen die Produktion deutlich senken.
    Bei Opel kommt erschwerend hinzu dass die wichtigsten Massenmärkte in Fernost von GM abgedeckt werden und Opel geziehlt der Zugang verweigert wird.
    In Europa selbst kann jedoch kein einziger Hersteller überleben. Die neuesten Zulassungsstatistiken sind katastrophal und selbst diese sind noch mit extremen Werks und Händlerzulassung deutlich aufgehünscht.
    Es wird kein halbes Jahr vergehen bis die ersten Politiker wieder nach Abwrackprämien rufen.

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