Deutschland muss seine Regeln ändern
EuGH lässt keine 17jährigen mehr ans Lkw-Steuer

Deutschland muss seine Führerscheinregeln ändern, weil die Fahrerlaubnisverordnung in wichtigen Teilen gegen EU-Recht (Richtlinie 91/439) verstößt.

Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg vergangene Woche. Wichtigste Änderung: das bisherige Mindestalter zum Fahren leichter Lastwagen muss auf 18 Jahre heraufgesetzt werden. Bislang dürfen im Rahmen einer Berufsausbildung zum Kraftfahrer 17jährige Teenager an das Steuer von Lkws bis 7,5 Tonnen.

Die entsprechende EU-Richtlinie aus dem Jahre 1991 sieht aber mindestens 18 Jahre vor. Das Mindestalter für das Führen schwerer Motorräder darf dagegen bei 25 Jahren bleiben. Entgegen der EU-Richtlinie dürfe ein Mitgliedstaat aus Gründen des Verkehrsschutzes zwar kein niedrigeres, aber durchaus ein höheres Alter für den Führerscheinerwerb vorsehen.

EuGH, Az: c-372/03

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