Die Kleinwagenfamilie aus dem Stuttgarter Konzern wartet auf den ersten Gewinn
Smart kostet Daimler Nerven

Sechs Jahre ist der kleine Smart auf dem Markt – und noch immer macht der Mini dem Daimler-Konzern keine rechte Freude.

1999, ein Jahr nach der Einführung, stand die jüngste Marke des Stuttgarter Unternehmens mangels Erfolgs schon einmal kurz vor der Einstellung. Es folgte der Beschluss, aus dem Zweisitzer eine größere Produktfamilie zu machen. Auf dieser Basis sollte der Smart 2004 schwarze Zahlen schreiben. Doch dann eine neue Verzögerung – jetzt muss die Smart-Familie erst im Jahr 2006 Gewinne vorweisen.

Aktueller Hoffnungsträger für die junge Marke ist der Viersitzer, seit dem Frühjahr auf dem Markt. Ein echtes Auto eben und kein zweisitziger Mini wie der erste Smart, den es seit 1998 zu kaufen gibt. Die Verkaufszahlen für den Großen lesen sich ordentlich. Das Interesse an der jüngsten Schöpfung der Stuttgarter Entwicklungsingenieure ist groß, das für 2004 geplante Verkaufsziel von 50 000 Stück könnte tatsächlich erreicht werden.

Neue Probleme gibt es jedoch an anderer Stelle – beim Zweisitzer. Die Idee des kleinen mobilen Stadtflitzers ist in die Jahre gekommen. Die Verkaufszahlen stagnieren, das an sich pfiffige Konzept ist an seine Grenzen gestoßen. Die Zahl möglicher Kunden bleibt klein, der Markt für dieses Auto hat seine Sättigung erreicht.

Der Daimler-Konzern hat dieses Problem zwar frühzeitig erkannt und zusätzliche Modellvarianten wie Cabrio, Roadster und eine Version mit Diesel-Motor auf den Markt gebracht. Doch diese Autos haben immer dasselbe Grundproblem – ein Zweisitzer ist kein vollwertiges Auto, das auf nennenswerte Stückzahlen kommt.

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