E-Auto Bolt
Dieser Chevy soll den i3 angreifen

SUV, Pick-ups und Sportskanonen dominieren die Autoshow in Detroit. Doch dass es nicht immer V8 oder V6-Biturbo sein muss, zeigt GM mit einem Modell, das auch der Tochter Opel gut täte.
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DüsseldorfChevrolet zieht sich zugunsten seiner Tochter Opel aus dem deutschen Markt weitestgehend zurück. Eine Entscheidung, die man zumindest theoretisch ein bisschen bedauern darf mit Blick auf die beiden jüngsten Elektromodelle von General Motors, die auf der aktuellen Autoshow in Detroit vorgestellt werden.

Mit umgerechnet mehr als 300 km Reichweite würde der schnittig designte Amerikaner BMW i3-Kunden ärgern, die nach 190 Kilometern wieder eine Steckdose suchen müssen. Als spannendes Opel-Modell wäre das seriennahe Concept Chevrolet Bolt durchaus vorstellbar. Das Volt-Nachfolgemodell, das ebenfalls seine Premiere in Detroit feiert, soll wohl nicht nach Deutschland kommen. Doch im Juli 2014 hatte Opel-Chef Karl Thomas Neumann noch betont, dass ein neues Elektromodell für den deutschen Markt in Vorbereitung sei.

Die Eckdaten beim neuen Chevrolet Bolt klingen überzeugend: Materialien wie Aluminium, Carbon und Magnesium versprechen ein niedriges Leergewicht – über die Performance schweigt sich der Hersteller noch aus. Dafür werden schon Preise (30.000 Dollar) in den Raum geworfen, allerdings ist hier eine spezifische Förderung mit eingerechnet. Dennoch wäre der Bold wohl günstiger als der i3, und wohl auch als der geplante kleine Tesla und würde das Angebot der kompakten E-Mobile beleben.

Eine neue Ausbaustufe spendiert Chevrolet auch dem Volt: Ein stärkerer Verbrenner, ein 1,5-Liter-Vierzylinder, wird nun als Reichweitenverlängerer eingesetzt. Zwar bleibt die Gesamtleistung von 111 kW/150 PS identisch mit der des Vorgängers, allerdings konnte das Technik-Team die Antriebs- und Batterieeinheit um mehr als 50 kg in der Masse reduzieren.

Und während der Akku mit weniger Zellen auskommt, ist seine Ladekapazität gestiegen. Dass der neue Volt, der nun laut Hersteller rund 670 Kilometer weit kommt, als Opel Ampera auch wieder in Europa antreten wird, ist allerdings unwahrscheinlich.

Bei Opel steht der Ampera mangels Nachfrage offenbar inzwischen auf dem Prüfstand, im ersten Halbjahr 2014 wurden nur 46 Stück in Deutschland neu zugelassen. "Automotive News Europe" berichtete unter Berufung auf Insider, Opel wolle den Ampera-Verkauf wohl ab 2015 einstellen.

Frank G. Heide
Frank G. Heide
Handelsbaltt / Redakteur Auto + Motor

Kommentare zu " E-Auto Bolt: Dieser Chevy soll den i3 angreifen"

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  • Dieser Chevy soll den i3 angreifen???

    Dieser Chevy wird den i3 angreifen....Preis,Reichweite und Optik sind stimmiger .

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