Eiliger Brite im Arbeitsanzug
Im Clubvan ausliefern mit bis zu 201 km/h

Die BMW-Tochter Mini baut ihre Modellfamilie weiter aus - und streift sich erneut einen Blaumann über. Schon in den Anfangsjahren gab es den Ur-Mini als Lieferwagen, jetzt kehrt er als zweisitziger „Clubvan“ zurück.
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MünchenMini streift sich den Arbeitsanzug über: Mit dem zweisitzigen Mini „Clubvan“ fährt der erste Kompaktlieferwagen der Marke vor. Als Basis dient die Version „Clubman“. Zum Lieferwagen wird der Brite dank der ebenen Ladefläche, die vom Heckabschluss bis zu den Sitzen für Fahrer und Beifahrer reicht.

Für Zugriff auf die im Laderaum verstaute Fracht sorgt neben den zwei Hecktüren auch eine große Tür an der rechten Fahrzeugseite. Die beiden Sitzplätze, das fest installierte Trenngitter zwischen Fahrgast- und Laderaum sowie die blickdicht versiegelten hinteren Seitenfenster weisen den Clubvan als echtes Transportfahrzeug aus.

Mit einer Fahrzeuglänge von 3, 96 Metern, einer Breite von 1, 68 Metern, einer Höhe von 1 42 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern entsprechen die Abmessungen den Dimensionen des Clubman. Damit dürfte der neue Brite in der Hauptsache für Kleingewerbe-Treibende interessant sein, die keine allzu sperrigen Güter transportieren müssen. Die außen in Wagenfarbe gehaltenen Seitenscheiben sind zudem von innen mit einer Polycarbonatverstärkung versehen.

Der ebene Boden des Laderaums ist ebenso wie die Seitenverkleidungen mit Teppichmaterial ausgeschlagen. Sechs am Rand des Laderaums im Boden eingelassene Fixierösen bieten die Möglichkeit, Transportgüter gegen Verrutschen zu sichern. Der 860 Liter große Stauraum misst 115 Zentimeter in der Länge und weist an seiner schmalsten Stelle direkt hinter der Hecköffnung noch eine Breite von 102 Zentimetern auf. Die maximale Zuladung beträgt 500 Kilogramm.

Im 185 km/h schnellen Einstiegsmodell Mini „One Clubvan“ verrichtet ein 1,6 Liter-Motor mit variabler Ventilsteuerung und 72 kW/98 PS seinen Dienst. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch im EU-Testzyklus beträgt 5,5 Liter je 100 Kilometer, sein CO2-Ausstoß 129 Gramm pro Kilometer. Der Mini „Cooper Clubvan“ mobilisiert 90 kW/122 PS, was für ein Höchsttempo von 201 km/h sorgt. Im Schnitt genehmigt sich das Triebwerk ebenfalls 5,5 Liter je 100 Kilometer, das entspricht einem Kohlendioxidausstoß von 129 Gramm pro Kilometer.

Ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor mit Turboaufladung und Common-Rail-Direkteinspritzung mit 82 kW/112 PS kommt im Mini „Cooper D Clubvan“ zum Einsatz. Der bietet bei einem EU-Testverbrauch von 3,9 Litern je 100 Kilometer und einem CO2-Wert von 103 Gramm pro Kilometer eine Höchstgeschwindigkeit von 197 km/h. Start-Stopp-Automatik, Schaltpunktanzeige, Bremsenergie-Rückgewinnung und bedarfsgerecht gesteuerte Nebenaggregate sollen zudem das Kraftstoff-Budget schonen.

Alternativ zu dem bei allen Modellvarianten serienmäßigen Sechsgang-Handschaltgetriebe ist für den Cooper D Clubvan optional ein Sechsgang-Automatikgetriebe verfügbar.

Im Herbst rollt der Mini Clubvan zu Brutto-Preisen ab 18 100 Euro zu den Händlern. Damit kostet der Clubvan 500 Euro weniger als sein Bruder Clubman mit Seitenscheiben und Sitzen hinter.

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