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Ein Fünftel weniger Verkehrstote auf EU-Straßen seit 2001

Die Zahl der Verkehrstoten auf Europas Straßen ist seit 2001 um rund ein Fünftel zurückgegangen. Da hieß es bei einer Pressekonferenz des Europäischen Netzwerks der Verkehrspolizeien (Tispol) in Zürich.

dpa ZüRICH. Die Zahl der Verkehrstoten auf Europas Straßen ist seit 2001 um rund ein Fünftel zurückgegangen. Da hieß es bei einer Pressekonferenz des Europäischen Netzwerks der Verkehrspolizeien (Tispol) in Zürich.

Das Ziel der Europäischen Union, die Anzahl der Opfer bis 2010 zu halbieren, werde aber kaum erreicht werden. Einer der Gründe sei die EU-Osterweiterung mit der entsprechenden Zunahme des Verkehrs. Die Zielsetzung der EU- Kommission aus dem Jahr 2001 galt für die damaligen 15 EU-Mitglieder und die Schweiz.

Die osteuropäischen EU-Mitglieder hätten eine schlechtere Infrastruktur beim Verkehr, andere Autos und schlechtere Straßen, sagte Ad Hellemons, Chef der niederländischen Verkehrspolizei und ehemaliger Präsident von Tispol. So sind Polen, Slowenien und Tschechien auch unter den ersten fünf Ländern mit den meisten Verkehrstoten in Europa. „Ohne die neuen Staaten sind wir aber immer noch im Plan“, sagte Hellemons.

2001 starben auf den Straßen der EU-15 und der Schweiz 50 326 Menschen, im vergangenen Jahr sank diese Zahl auf 41 600. Hauptursache für die tödlichen Unfälle seien das Überschreiten der Geschwindigkeit, Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss und das Nichttragen der Sicherheitsgurte, sagte Roland Aellen, Tispol- Präsident vom Schweizer Bundesamt für Straßen. Intensivere Zusammenarbeit auf europäischer Ebene und Kontrollen sollen die Zahlen weiter drücken.

Das vor zehn Jahren durch die EU-Kommission initiierte Netzwerk wurde durch die Verkehrspolizei-Abteilungen der EU-Länder gegründet. Ziel ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit und die Durchsetzung der Verkehrsvorschriften auf den europäischen Straßen.

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