Ein Opfer bei illegalem Autorennen
Todesraser will niedrigere Strafe

Ein 22-Jähriger Türke, der bei einem illegalen Autorennen in Wiesbaden einen Unbeteiligten tödlich verletzt hat, klagt am Donnerstag beim Landgericht Wiesbaden auf eine niedrigere Strafe.

HB WIESBADEN. Der Mann war zu Jahresbeginn zu drei Jahren Haft und einer fünfjährigen Führerscheinsperre verurteilt worden. Der 22- Jährige war mit einem ein Jahr jüngeren Freund nachts in der Innenstadt um die Wette gefahren. Dabei erreichten die beiden Wagen laut Gutachten mindestens 105 Stundenkilometer. Als der Türke eine rote Ampel überfuhr, rammte er den Wagen eines 62-jährigen Chinesen. Der Mann starb einige Wochen später, seine beiden Mitfahrerinnen wurden schwer verletzt.

Den zweiten Beteiligten des illegalen Rennens hat das Gericht zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und dreieinhalb Jahren Führerscheinsperre verurteilt. Er hat das Urteil akzeptiert.

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