Elektroauto
KBA attestiert Tesla S Mängelfreiheit

Drei Unfälle mit anschließenden Bränden ließen Zweifel am Elektroauto Model S von Tesla aufkommen. Das ist unbegründet, sagt jetzt das Kraftfahrtbundesamt: Die Behörde sprach den Elektro-Pionier von Mängeln frei.
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Das deutsche Kraftfahrtbundesamt KBA hat dem Elektrofahrzeug Tesla Model S des US-Herstellers Tesla Motors die Mängelfreiheit attestiert. Nach drei Unfällen in Folge mit anschließenden Fahrzeugbränden in Nordamerika wird von den Behörden in den USA bei dem Modell weiterhin ein Rückruf erwogen.

„Nach Aktenlage konnte kein herstellerseitiger Mangel als unfallursächlich festgestellt werden. Deshalb sind keine weiteren Maßnahmen nach dem deutschen Produktsicherheitsgesetz erforderlich“, hieß es in einem Schreiben des KBA, das an den Münchener Anwalt von Tesla ging und am Dienstag auf deren Webseite veröffentlicht wurde.

Tesla war nach eigenen Angaben zuvor vom KBA aufgefordert worden, technische Daten im Zusammenhang mit den Feuerunfällen vorzulegen, wie Tesla mit Sitz im kalifornischen Palo Alto erklärte. Ebenso wie die US-Behörde National Highway Traffic Safety Administration NHTSA hat das KBA die Möglichkeit, einen Rückruf wegen Sicherheitsmängeln anzuordnen.

Tesla im Besitz des US-Milliardärs Elon Musk ist der in diesem Jahr weltweit am schnellsten wachsende Autowert. Das Model S, eine elektrisch betrieben Sportlimousine, ist in Deutschland seit der zweiten Jahreshälfte zu Preisen zwischen 68.440 Euro und 91.200 Euro bestellbar. Tesla-Aktien waren im Zusammenhang mit Berichten über die Unfallserie und unerwartet schwache Ergebnisse eingebrochen.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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  • Auch bei dem Thema Biogas sollte man ganz vorsichtig mit so unqualifizierten Kommentaren sein. Bevor man Biogas als "mega unethisch" bezeichnet, sollte man sich erstmal informieren, wie Biogas überhaupt hergestellt. Ausgangsstoffe für die Produktion sind
    vergärbare, biomassehaltige Reststoffe (Klärschlamm, Bioabfall oder Speisereste),
    Wirtschaftsdünger (Gülle, Mist),
    bisher nicht genutzte Pflanzen sowie Pflanzenteile (beispielsweise Zwischenfrüchte, Pflanzenreste und dergleichen) und nur zum Teil Energiepflanzen (Maissilage), über den man sicherlich streiten kann.
    Deswegen aber Biogas pauschal als unethisch darzustellen ist erstens falsch und zweitens extrem kurzsichtig. Biogas, vor allem aus Abfallvergärung oder Gülle, wird in Zukunft einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und verantwortlichen Strom- und Wärmeerzeugung leisten. Auch als Treibstoff von Erdgasfahrzeugen kann regenerativ erzeugtes Biogas bzw. Biomethan einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zu einer nachhaltigen Mobilität liefern. Der Ausstoss von klima- und gesundheitsschädlichen Schadstoffen wird auf ein Minimum reduziert werden. Der CO2-Ausstoss verringert sich beispielsweise um bis zu 90%. Des Weiteren fallen bei der Verbrennung deutlich weniger Stickoxide, giftige Kohlenwasserstoffe und praktisch keine Rußpartikel an.

  • Regenerativer "Quatsch" geht nicht zuende, das sagt ja schon der Name, fossile Energieträger aber schon. Nur eben nicht plötzlich, sie faden langsam out. Und werden immer teurer. Wie ja auch ein Diamant oder Gold teuer sind, weil sie so selten vorkommen. Das heisst, man muss rechtzeitig für Alternativen sorgen, und nicht erst, wenn es zu spät ist. Aber das haben viele Leute noch immer nicht verstanden, obwohl es es im Prinzip nicht besonders schwer zu kapieren ist. Übrigens, doch das nur am Rande, weil es die Meisten auch nicht verstehen: Der Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors kommt mit Ach und Krach auf ca. 30%, wohingegen der Wirkungsgrad eines Elektromotors bei ca. 95% liegt. Man bezahlt also beim Sprit 3x soviel, wie nötig wäre, um den Wagen fortzubewegen. Zwei Drittel des Benzins oder Diesels, für die man ja bezahlt hat, werden als Abwärme in die Umwelt verpulvert. Aber bevor jetzt irgendwelche Leute schreiben, die keine Ahnung haben: nein, eine Verbeswserung des Wirkungsgrades von Verbrennungsmaschinen ist nur im Marginalen noch möglich, eine grossartige Erhöhung des Wirkungsgrades ist aus physikalischen Gründen unmöglich.

  • Ich wüßte auch gerne, was man ständig gegen Elektroautos hat?. Ich will gar nicht wissen wieviel Benziner abfackeln weltweit. Hat man ja leider kürzlich wieder bei Walkers tod im Porsche gesehen. Gibt es jetzt einen Untersuchungsbericht für Porsche?

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