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Elektronik im Auto: Alles auf einmal

Der steigende Elektronikanteil bereitet in gut ausgestatteten Autos häufig Probleme, wenn sie längere Zeit nicht gefahren werden, vielleicht während des Urlaubs: kein Strom mehr.

Die Elektronik in modernen Autos wird durch immer neue Infotainment-Komponenten immer komplexer und auch anfälliger. Quelle: MID
Die Elektronik in modernen Autos wird durch immer neue Infotainment-Komponenten immer komplexer und auch anfälliger. Quelle: MID

DüsseldorfNicht selten bleiben üppig mit Elektronik ausgestattete Autos einfach stehen, wenn sie nicht bewegt werden: kein Strom. Doch bei Fahrzeugen mit bis zu 80 spezialisierten Einzelprozessoren, die in heutigen Autos verbaut sind, die ABS oder ESP regeln, sich um die Navigation kümmern oder aber auch um die Zentralverriegelung kümmern, ist oft ein zu hoher Stromverbrauch angesagt, der die Fahrzeugbatterie häufig überfordert. Sie sind ein Grund, warum Fehler in der Elektrik zu den häufigsten Pannenursachen gehören.

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Abhilfe sollen nun die Mehrkernprozessoren bringen, auf denen mehrere Anwendungen parallel laufen können. Mit ihnen könnte die Anzahl der Prozessoren verringert werden, die Kosten und der Stromverbrauch würden sinken. Das von der Bundesregierung geförderte Verbundprojekt ARAMiS (Automotive, Railway and Avionic Multicore Systems) wird unter anderem an der Universität Stuttgart vorangetrieben und erforscht, wie sich die Prozesse gegenseitig beeinflussen.

Ansatzpunkt der Forscher sind Virtualisierungstechnologien, die einen Mehrkernprozessor in virtuelle Einheiten aufteilen und den einzelnen Anwendungen physische Ressourcen und Rechenzeit zuteilen. Zudem muss erforscht werden, wie die Anwendungen, die bisher auf den Einkernprozessoren laufen, auf die Mehrkernprozessoren übertragen werden können, so dass auch in Zukunft ein sorgenfreier Umgang mit Elektronik statt finden kann.

Gegenargumente im Überblick Die großen Probleme der neuen Stromer

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Quelle: MID
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