
Paris"The Boxx ist als elektrische Alternative für Pendler gedacht", sagt Boxx-Geschäftsführer John Girad auf dem Pariser Autosalon mit Blick auf den orangefarbenen Koffer mit Rädern, der auf den ersten Blick nicht zur Probefahrt lockt. So schlicht das Design, so markant sind die zehn wählbaren Farben fürs Blech - von Pink über Giftgrün bis Knallgelb.
The Boxx könne mit Blick auf die Fahrleistungen als echte Alternative zum Scooter gesehen werden, verspricht Girard. Denn die rollende Kiste mit permanentem Zweiradantrieb erreicht in der derzeitigen Konfiguration rund 45 km/h Spitze. Die Restlaufzeit und andere Angaben wie die aktuelle Geschwindigkeit werden auf einem kleinen Touchscreen auf der Oberseite des Rollers angezeigt.
Den Strom für den E-Motor liefert ein Akku unter der Sitzbank, der zum Laden ausgebaut und an einer Haushaltssteckdose innerhalb von vier Stunden aufgefrischt werden kann. Ein Schnelllader soll dieses "nachtanken" in nur einer Stunden erledigen.
Die Reichweite des in den USA ab 3.995 US-Dollar (rund 3.100 Euro) angebotenen Modells liegt bei maximal 60 Kilometern. Damit kommt er nicht ganz so weit wie der Renault Twizy, Deutschlands mit rund 2.000 abgesetzten Exemplaren seit Marktstart derzeit meistverkauftes Elektroauto, der Kasten kostet aber auch weniger als die Hälfte, und: Mit einem optional erhältlichen zweiten Akku an Bord verdoppelt sich der Aktionsradius.
Der Akku lässt sich ausbauen, was sich beim Aufladen als Vorteil erweisen kann, zur verwendeten Akkutechnik wurden aber noch keine Aussagen gemacht. Die Produktion das Zweirads in Portland im US-Staat Oregon läuft dieser Tage an, die Auslieferung beginnt laut Girard im Juli 2013. The Boxx soll auch in Europa vermarktet werden.
Mit seiner Beschränkung auf maximal 45 km/h ist das Gefährt auch für Fahrer interessant, die nur einen Mopedführerschein haben. Im Gegensatz zu Pedelecs hat die Boxx aber keine Pedale und muss bei leerem Akku geschoben werden. Mit 54,4 Kilogramm ist das Fahrzeug aber relativ leicht.
Der Einsitzer ist nur ungefähr einen Meter lang und besitzt zwei 26-cm-Räder, die beide von Elektromotoren angetrieben und einzeln hydraulisch gefedert werden. Die Front- und Heckbeleuchtung soll mit LEDs realisiert werden. Durch das kastenförmige Design soll der Luftwiderstand recht gering sein, das Fahrzeug soll Steigungen von bis zu 40 Prozent bewältigen können. Im Chassis sind zwei Gepäckfächer eingebaut worden. Dazu kommt ein integrierter Ständer und auf Wunsch ein beheizter Sitz.


Ja, die Amis haben halt Ahnung vom Fahrzeugbau!
"Durch das kastenförmige Design soll der Luftwiderstand recht gering sein...."
Muaahhhahaaaa!
Oder ist das bloß eine journalistische Stilblüte?
Davon abgesehen spielt der Luftwiderstand für eine solche Gehhilfe gar keine Rolle.
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