Erhöhte Kollisionsgefahr
Sommerzeit: Mehr Wildunfälle drohen

Die Umstellung auf die Sommerzeit am 29. März erhöht die Kollisionsgefahr von Autos mit Rehen, Wildschweinen und Hirschen. Denn der Berufsverkehr startet vom Montag an eine Stunde früher und damit in der Dämmerung.

dpa WIESBADEN. Darauf weist Agrar-Staatssekretär Mark Weinmeister (CDU) in Wiesbaden hin. Zu diesem Zeitpunkt sind aber auch Wildschwein & Co. unterwegs: "Gerade in der Dämmerung sind die Tiere besonders aktiv". Autofahrer seien deshalb in den kommenden Wochen zu besonderer Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen, speziell in der Nähe von Wäldern.

Außerdem locke derzeit das erste Grün die Tiere aus den Wäldern, Kämpfe um die besten Reviere machten sie unvorsichtig, sagte Weinmeister. Wildunfälle seien dabei keineswegs nur ein Problem in ländlichen Regionen, sondern zunehmend auch in Ballungsgebieten. Bei Kollisionen mit Autos sterben jährlich zehntausende Wildtiere.

Weinmeister riet Verkehrsteilnehmern zu äußerster Vorsicht. Wenn ein Tier die Straße überquere, folgten oft andere nach, vor allem bei Wildschweinen. Wildunfälle müssten im übrigen der Polizei oder einem Jagdpächter, Förster oder dem Forstamt gemeldet werden. Die stellten eine Bescheidung über den Wildunfall aus, der bei der Fahrzeugversicherung eingereicht werden müsse.

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