Ethanol-Motoren noch eine „weit entfernte“ Technik
GM will weiteren Hybrid-Partner an Bord nehmen

HB DETROIT. Der US-Autohersteller General Motors will sein Programm zur Entwicklung von Hybridfahrzeugen ausbauen. Dazu soll ein weiterer Partner in die bereits mit BMW und Daimler-Chrysler bestehende Entwicklungskooperation aufgenommen werden, sagte Bob Lutz, Vize-Chairman des US- Automobilkonzerns, am Dienstag. Lutz machte keine konkreten Angaben darüber, wer dieser Partner sein werde, sagte jedoch, dass es weder Ford noch ein japanischer Automobilhersteller sein werden.

Der GM-Manager kündigte zudem an, auf der Detroit Motor Show im Januar das erste von drei geplanten neuen so genannten Crossover-SUVs vorzustellen. In Crossover-SUVs fließen die Merkmale unterschiedlicher Fahrzeugtypen ein. Die neuen Modelle bieten Lutz zufolge zwar annähernd den gleichen Platz wie große SUVs, haben aber einen günstigeren Spritverbrauch als mittelgroße Geländewagen.

Lutz zufolge wird GM künftig Fahrzeuge entwickeln, die mit aus Pflanzen gewonnenem Ethanol oder mit Wasserstoff betrieben werden können. Wenn die US- Regierung Herstellung und Vertrieb von Ethanol unterstützen würde, könnten jährlich bis zu 45 Mill. Barrel Rohöl gespart werden, sagte Lutz. Wasserstoff- Antriebe sei im Gegensatz zu Ethanol-Motoren allerdings noch eine „weit entfernte“ Technik.

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