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Existenzsorgen entschuldigen Unaufmerksamkeit am Steuer nicht

Verursacht ein Autofahrer durch Unaufmerksamkeit einen Unfall, kann er kein Geld von seiner Kaskoversicherung verlangen. Darauf weist der Anwalt-Suchservice in Köln unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg hin (Az.: 14 U 99/04).

dpa/gms KöLN. Verursacht ein Autofahrer durch Unaufmerksamkeit einen Unfall, kann er kein Geld von seiner Kaskoversicherung verlangen. Darauf weist der Anwalt-Suchservice in Köln unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg hin (Az.: 14 U 99/04).

Auch Existenzsorgen sind kein Grund, der das rechtfertigen würde. Im verhandelten Fall hatte ein Mann ein Stoppschild überfahren, einen Unfall verursacht und von seiner Kaskoversicherung Schadensersatz für sein Auto gefordert. Das Gericht wies die Klage ab, weil der Mann grob fahrlässig gehandelt habe. Den Einwand des Fahrers, er habe das Schild nur deshalb übersehen, weil ihn Sorgen wegen seiner Arbeitslosigkeit geplagt hätten, ließen die Richter nicht gelten.

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