Facelift für Z4 Ende März: BMW-Sportsparte will Modellpalette deutlich erweitern

Facelift für Z4 Ende März
BMW-Sportsparte will Modellpalette deutlich erweitern

dpa/gms JEREZ. Die BMW-Sportsparte BMW M wird ihr Programm in den kommenden Jahren deutlich ausweiten. Das kündigte Ulrich Bruhnke, Geschäftsführer der BMW-Tochter, bei einer Veranstaltung in Jerez in Spanien an.

„Wir werden in der nächsten Zeit mindestens einmal pro Jahr ein neues Modell vorstellen“, sagte Bruhnke. Allerdings werde es keine „Inflation der M-Fahrzeuge“ geben, weil sich nicht jeder BMW- Typ für ein sportliches Topmodell eigne. „Da kommt für uns der Charakter vor dem Volumen“, sagte Bruhnke. Der BMW-Manager machte damit deutlich, warum es derzeit - anders als bei Wettbewerbern - zum Beispiel keinen M7 oder keine M-Version des Geländewagens X5 gibt.

Ende März bringen die Bayern gemeinsam mit dem Facelift des Z4 für Preise ab 57 900 Euro auch einen M-Roadster in den Handel. Der Sportwagen wird angetrieben von einem 3,2 Liter großen Sechszylinder mit 252 kW/343 PS, der ihn in 5,0 Sekunden auf 100 Stundenkilometer (km/h) beschleunigt und eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h ermöglicht. Den gleichen Motor wird es laut Bruhnke im Sommer auch in der geschlossenen Variante des Z4 geben, der dann als Z4 M Coupé für 55 900 Euro in der Liste steht.

Darüber hinaus bestätigt ist ein Nachfolger für den M3, der noch auf Basis des alten BMW-Dreiers gebaut wird. Jedoch machte Bruhnke weder zum Termin der Markteinführung noch zur Motorisierung konkrete Angaben. In Branchenkreisen wird spekuliert, dass BMW im Herbst das neue Coupé der 3er-Reihe zeigen und dann zum Frühjahr auf dieser Basis den M3 nachreichen wird. Ihn soll ein neuer Achtzylinder-Motor antreiben, der vom V10-Aggregat des M5 und des M6 abgeleitet wird.

Ebenfalls offiziell unkommentiert, aber nach Informationen aus Unternehmenskreisen beschlossene Sache sind darüber hinaus weitere Spielarten bestehender Modelle: So könnte es den M5 wohl demnächst auch als Touring und den M6 auch als Cabrio geben.

Als Topmodell der M-Palette sieht Bruhnke einen „Supersportwagen“, den er nach eigenen Angaben gelegentlich schon als Modellauto mit sich herum trägt. Zwar gebe es auch dazu noch keinen Beschluss. Doch schon allein für die Motivation der Mitarbeiter sei eine solche Idee wichtig. Zumindest eine Charakterisierung für das Fahrzeug hat Bruhnke schon parat: „Fahrdynamisch unerreicht, aber finanziell für viele erreichbar“ müsse der Wagen werden, wenn er ein Erfolg sein soll. Viele andere Autos, die für sich den Titel „Supersportwagen“ in Anspruch nähmen, seien zu teuer, um wirklich erfolgreich zu sein.

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