Fahren in Tokio
Fahrtraining auf dem Parkhaus-Dach

Wer das Abenteuer liebt, möge sich hier ans Steuer eines Pkw setzen: Der Straßenverkehr in Tokio ist ein Erlebnis der besonderen Art - angefangen beim Fahrtraining auf dem Dach eines Einkaufszentrums.
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Es ist eng. Und es ist voll: 38 Millionen Einwohner leben in der größten Metropolregion der Welt. Dazu kommen Millionen von Pendlern. Tokio, Megalopolis auf der Fläche von Schleswig-Holstein. Linksverkehr. Lenkrad auf der Beifahrerseite. Das Navi ist sehr höflich, spricht aber ausschließlich japanisch. Wenn der Verkehr auf den etwa 24.000 Straßenkilometern im Großraum Tokio-Yokohama für Einheimische schon eine Herausforderung ist, dann wird das Abenteuer Autofahren zum Alptraum für unerfahrene Europäer.

Diese Stadt scheint entweder aus einem Gewirr von Einbahnstraßen zu bestehen oder aus vierspurigen Autobahnzubringern, die unvorsichtige Touristen unweigerlich auf das Schnellstraßen-Netz befördern. Weil Letzteres sich zum Großteil auf Stelzen und in mehrstöckigen Ebenen kunstvoll verschlungen durch die Stadt windet, kann der Fahrer nun getrost einen Blick auf und in die vorbeiziehenden Bürotürme wenige Meter neben der Fahrbahn werfen. Sightseeing bei durchschnittlich 18 Stundenkilometern, der statistischen Durchschnittsgeschwindigkeit in Tokio. Bis zur nächsten Abfahrt dauert es jetzt ein wenig.

Die japanischen Behörden stellen deutschen Touristen in der Regel problemlos eine befristete Fahrerlaubnis aus. Das dauert einige Wochen und benötigt viel Formularkram, aber voilà, mit etwas Geduld bekommt man dann eine ins Japanische übersetzte Kopie zurück. Wer jetzt tatsächlich vorhat, sich in dieser Stadt auf eigene Faust und mit vier Rädern zu bewegen, sollte sich zunächst trotzdem einige Fahrstunden in einer Fahrschule gönnen. Die von uns gewählte „Kanamachi Driving School“ ist allerdings ein Sonderfall, selbst für diese Stadt.

Ein Lift führt auf das Dach eines Einkaufszentrums. Inhaber Inoue Takeshi hatte schon vor über 40 Jahren die Idee, seine Fahrschule ein paar Stockwerke nach oben zu verlegen. In der Satellitenstadt Kanamachi, vor den Toren Tokios, fand er das ideale Gebäude dafür. Er sei der Erste in ganz Tokio gewesen, der diese Idee hatte, erzählt er.

Ein stabiler Zaun markiert ringsum die Grenze zwischen Asphalt und Abgrund. Ein Bahnübergang über Ampelkreuzungen. Eine scharfe S-Kurve. Engstellen mit Bordsteinkante. Parksituationen. Eine Rampe mit einer Steigung von neun Prozent. Ein bunter Parcours, beinahe wie für fahrradfahrende Schüler in Deutschland.

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  • Ralph S.25.08.2016, 12:45 Uhr
    Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme.

  • Ralph S.17.08.2016, 15:55 Uhr
    Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

  • Ralph S.05.09.2016, 11:33 Uhr
    Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

    Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

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