Fahrradtrends 2016 : Mut zum E-Bike

Fahrradtrends 2016
Mut zum E-Bike

Ein schnöder Drahtesel ist nicht mehr genug: Das Fahrrad wird zum Statussymbol und Ausdruck der Persönlichkeit. Hersteller bieten jeder Weltanschauung die passende Technik – das entsprechende Kleingeld vorausgesetzt.

Zeigen, was man hat. Zeigen, wer man ist. Das ist die Maxime, mit der im Frühjahr auf den Radwegen, den Mountain-Bike-Trails oder gar den Straßen zu rechnen ist. Das Fahrrad, groß geworden als mehr oder minder beliebtes Transportfahrzeug oder Gelegenheits-Freizeitgerät, mutiert zur Wohnzimmer-Dekoration, zum Prahl-Objekt oder Lebenstraum-Verwirklicher. Der Trend zum Fahrrad als Accessoire und Teil des Lebensstils wird immer perfekter von den Herstellern bedient, immer kleinere Nischen werden mit passender Technik versorgt.

Ausgerechnet die E-Bikes erleben dabei mit die spannendste Neu-Interpretation. Nach einer anfänglichen Phase der Skepsis und Ablehnung, die dazu führte, dass Akkus und Motoren immer weiter versteckt wurden, steht man heute dazu. Im Kollegenkreis werden heutzutage mit der gleichen Selbstverständlichkeit wie früher Hubraum und PS von Autos die Reichweite und Wattzahl der Elektrobikes diskutiert.

Selbstverständlich werden von Unternehmen wie den Berliner Unternehmen Electrolyte oder Freygeist Modelle angeboten, den man erst auf den zweiten Blick oder im Falle von Freygeist eigentlich gar nicht mehr ansieht, dass sie per Strom den Fahrer unterstützen. Dem gegenüber stehen technisch interessante Lösungen, die zwar die größeren Akkus integrieren, jedoch nicht verhehlen. Der Schweizer Hersteller Flyer will im Sommer ein Modell serienreif machen, dessen Motor bereits mit einem Getriebe ausgestattet ist. Zwei Gänge sollen die Bandbreite des Antriebs erweitern, am Hinterrad befindet sich eine klassische Kettenschaltung.

Mit mattschwarzen Kompakträdern versucht Winora aus Schweinfurt eine Zielgruppe anzusprechen, die auf den ersten Blick am wenigsten mit E-Bikes zu tun zu haben scheint: Junge Städter. Das Modell Radius ist gerade noch klein und mit 19,7 Kilogramm tragbar genug, um es mit ins Büro oder die Wohnung hoch zu nehmen, selbst wenn kein Fahrstuhl da ist.

Der Trend, das neue Hightech-Rad nahtlos in den Alltag zu integrieren, macht auch nicht vor der Kleidung halt. Radfahrer sein, doch nicht nach Radtour aussehen – das ist der Wunsch vieler Menschen, die täglich auf zwei Rädern zur Arbeit fahren. Regenjacken wie Cyclist Jacket von Vaude Sport sollen eine Brücke schlagen zwischen Regendichtigkeit und ansprechendem Äußerem. Das Equipment soll Teil der üblichen Lebenswelt sein.

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