Ferrari vor Börsengang entlastet
Maserati fährt von Ferrari zu Alfa

Nach der Trennung vom US-Autoriesen General Motors (GM) setzt Fiat auf Neuorganisation: So wird die Sportwagenfirma Maserati demnächst von Ferrari getrennt und mit der Fiat-Tochter Alfa Romeo fusioniert, teilte das Turiner Autohaus am Mittwoch mit.

HB ROM. „Das ist ein entscheidender Schritt vorwärts sowohl für Maserati als auch für Alfa“, sagte Fiat-Präsident Luca Cordero di Montezemolo. Dies bringe für beide Marken Synergieeffekte mit sich, das Angebot an Sportwagen könne gestärkt werden, sagte Montezemolo.

Maserati sei auf Erfolgskurs, im vergangenen Jahr seien 4 600 Stück verkauft worden. Experten meinen, ein weiteres Ziel sei es, die Fiat-Tochter Ferrari vor einem Börsengang zu entlasten.

Übernommen werde Maserati von der Ferrari SpA, an der Fiat mit 56% beteiligt ist. Finanziellen Einzelheiten nannte Fiat nicht. Alfa Romeo werde vor allem von engen Verbindungen mit Maserati im Bereich Technologie und Handel profitieren, erwartet der Automobilkonzern. Alfa Romeo gehört neben den Marken Fiat und Lancia zur Verluste schreibenden Fiat Auto.

Käufer der ebenfalls unprofitablen Maserati sei Fiat und nicht Fiat Auto, hieß es. Dies habe Spekulationen geweckt, dass der Konzern möglicherweise eine Restrukturierung seiner Automobilaktivitäten hin zum Fokus auf hochwertige Marken plane. Fiat-CEO Sergio Marchionne beurteilte den Zukauf als essenziell für die künftige Entwicklung von Alfa Romeo.

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