Festhalten am verlustträchtigen ForFour
Spekulationen um Hybrid-Studie von Smart

Nach zahlreichen anderen deutschen Autobauern will Branchenkreisen zufolge nun auch der Kleinstwagen-Hersteller Smart die verbrauchs- und emissionsarme Hybrid-Technologie vorantreiben.

HB STUTTGART. Auf der in der kommenden Woche startenden Automobilausstellung IAA könnte Smart eine Fahrzeugstudie mit Hybrid-Antrieb vorstellen, sagte eine mit den Plänen vertraute Person am Freitag. Der aus einer Kombination von Elektro- und Verbrennungsmotor bestehende Antrieb passe zu der Kleinwagenmarke, deren Fahrzeuge vor allem für den innerstädtischen Verkehr geeignet sind.

Allerdings sei der Nutzen der Hybrid-Technik im verbrauchsarmen Kleinwagen-Segment begrenzter als bei Fahrzeugen mit hohem Kraftstoffverbrauch. Durch die vergleichsweise geringfügigen Einsparungen beim Verbrauch ließen sich die höheren Kosten des Hybrid-Antriebs erst auf lange Sicht kompensieren.

Die vor allem vom japanischen Hersteller Toyota Motors vorangetriebene Hybrid-Technik setzt auf einen drehmomentstarken Elektromotor für den innerstädtischen Verkehr mit geringen Geschwindigkeiten. Bei hohen Geschwindigkeiten liefert ein Verbrennungsmotor den Antrieb. Beim Abbremsen der Fahrzeuge schaltet der Verbrennungsmotor ab, und aus dem Schub wird Strom erzeugt, der in einer Batterie gespeichert und vom Elektromotor bei langsamer Fahrt wieder genutzt werden kann.

Zuletzt hatten die beiden Zulieferer ZF und Continental eine Kooperation für Hybrid-Antriebe angekündigt. Auch Weltmarktführer Bosch will bis 2007 serienreife Hybrid-Antriebe entwickeln. Der Hybrid-Allianz der Smart-Mutter Daimler-Chrysler und General Motors schloss sich vor wenigen Tagen BMW an. Europas größter Autobauer VW will hingegen Hybrid-Antriebe für Europa und die USA allein entwickeln.

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